Es mutet ein wenig merkwürdig an und die Türkei bebt, aber Frankreich hat jüngst ein Gesetz verabschiedet, das das Verleugnen von Völkermord unter Strafe stellt.
Der türkische Präsident Erdogan will das nicht auf sich sitzen lassen und drohte, Frankreich für diesen „Fehler“ zu bestrafen. Kritisiert hat er die Beschneidung der Meinungsfreiheit, da man nun nicht mehr in aller Öffentlichkeit seine Ansichten äußern kann, ohne Gefahr zu laufen, Geld- oder sogar Haftstrafen auferlegt zu bekommen. [...mehr]
Die Luft wird dicker, während Obama sich auf den Wahlkampf 2012 vorbereitet, muss er anscheinend zeigen, dass er nicht so friedfertig ist, wie die Republikaner ihn gerne hinstellen. Dass dabei die nuklearen Waffenversuche des Iran ein gefundenes Fressen sind, ist wohl kein Wunder.
Derzeit sieht es kritisch aus, wenn es um die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran geht, nicht nur, dass der Iran in den letzten Monaten immer wieder das nukleare Programm hervor gehoben hat, nun wurde auch noch ein amerikanischer Spion zum Tode verurteilt.
USA will im Ernstfall eingreifen
Obama ging derweil hart in die Defensive und ließ laut Dennis Ross, ehemals für das Team der nationalen Sicherheit zuständig, deutlich werden, dass er im Ernstfall handeln würde, da ein militärisches Eingreifen weitaus weniger riskant wäre, als ein nukleares Waffenprogramm im Iran. [...mehr]
In Zeiten der Krise werden konservative Wege immer populär, doch in Beit Shemesh will die Bevölkerung das nicht mehr mitmachen, weshalb tausende Protestanten gegen Ultraorthodoxe protestierten, um das Ausschließen von Frauen aus dem öffentlichen Leben zu verhindern.
Eine Grundschule für Mädchen in Beit Shemesh war der Grund, denn diese wurde immer wieder von extremistischen Charedi Juden attackiert, deren teilweise sehr traditionellen Glaubensvorstellungen die Stellung der Frau in der Gesellschaft herabwürdigen (so dürfen Frauen nur im hinteren Teil des Busses sitzen, Fotos von Frauen sind verboten, etc.). [...mehr]
Eine Herzattacke während einer Zugfahrt soll dem Nordkoreanischen Anführer Kim Jong-Il das Leben gekostet haben, während die Nachrichten die Runde machen, sorgt man sich schon jetzt um seinen Nachfolger.
Dem koreanischen Sender KCNA nach starb Kim Jong-Il um 8:30 Morgens am Samstag mit 69 Jahren. Schon 2008 erlitt er einen Herzanfall, konnte sich davon jedoch wieder erholen. [...mehr]
Das Militäraufgebot in Moskau ist überwältigend, ob es wirklich zu großen Protesten kommen wird, ist noch unklar, denn die von der Regierung gesteuerten Medien haben stark daran gearbeitet, dass kaum von den Demonstrationen berichtet wurde.
Der Bolotnaya Platz in Nähe des Kremlin soll heute Standort der russischen Proteste gegen Wahlverfälschung werden, seit ca. halb Zwölf haben sich kleine Gruppen versammelt, jedoch noch lange nicht so viele, wie in Novosibirks, wo zwischen 4000 und 8000 Leute bereits auf dem Hautplatz versammelt stehen. [...mehr]
Nach 2 Monaten war es vorbei, das Gericht stimmte der Forderung, den Zuccotti Park zu räumen zu und die Camps des Occupy Wallstreet Movements in Oakland mussten einpacken. Die Vorgehensweise der Bürgermeisterin wurden selbst von ihrem eigenen Team kritisiert.
Wachsende Kriminalität, so das Gericht und Bürgermeisterin Jean Quan, sorgte dafür, dass der Zuccotti Park diese Woche von der Polizei geräumt wurde. Mitten in der Nacht – damit der Arbeitsverkehr nicht gestört werden würde – wurden die Zelte teils freiwillig, teils mit Hilfe der Staatsgewalt abgebaut, auch die Heirat eines Paares vor den Polizisten half da nicht, das Gericht hat Quan zugestimmt und die Räumung verordnet. [...mehr]
Es war wohl abzusehen, nach seinem mehr als verwirrenden Aufruf zur Volksabstimmung – ein Schwanengesang – soll die Übergangsregierung nun ohne Papandreou aufgezogen werden. Griechenland kämpft mit allen Mitteln.
Da hat nicht nur Europa scharf eingeatmet, sondern auch das griechische Volk, als Ministerpräsident Papandreou letzte Woche eine Volksumfrage zum Thema des Rettungspaketes vorschlug. [...mehr]
Bis dato war es ja so, dass der männliche Erbe in jedem Fall Vorrecht auf den Thron hatte, selbst, wenn die Schwester die Erstgeborene war. Ca. 40 Jahre nach der zweiten großen Emanzipationswelle der Frau ist England den Schritt der Gleichberechtigung gegangen.
Derzeit treffen sich 16 Länder des Commonwealth in Perth, Australien und besprechen internationale Brennthemen. Dort wurde wohl weniger international brennend beschlossen, dass das erstgeborene Kind in allen Fällen Vorrecht auf den Thron hat, egal, ob es Junge oder Mädchen ist. [...mehr]
Die Newsticker laufen heiß, angeblich soll Muammar Gaddafi nach seiner Gefangennahme auf dem Weg zum Krankenhaus gestorben sein. Während auf den Straßen Lybiens bereits gefeiert wird, suchen die Reporter noch handfeste Beweise.
Kämpfer des National Transitional Council sollen den Angaben nach Gaddafi in seiner Heimatstadt entdeckt und fest genommen haben, anfangs hieß es, dass er in beide Beine geschossen wurde, mittlerweile wurde jedoch vielerorts berichtet, dass er mit einem Kopfschuss hingerichtet wurde, ein offizieller Bericht der Lybischen Landesregierung hat es jedoch noch nicht gegeben, der Washington Post zufolge, soll jedoch Mahmour Jibril den Tod des Diktatoren in Bälde verkündigen. [...mehr]
Die Panik um eine Wirtschaftskrise ist derzeit ironischerweise eine der Ursachen der Wirtschaftskrise, daher will die EU Ratingagenturen verbieten, die finanziellen Misslagen gefährdeter Staaten offen zu legen. Ob das wirklich der Finanzlage helfen kann?
Sobald eine Ratingagentur die Bonität eines Staates prüft und herabstuft, wird es eng für Kredite und Anleihen, denn selbstverständlich reagieren Banken vorsichtig, erhöhen Zinsen oder verweigern Kredite ganz. Gleichwohl reagiert auch die Börse empfindlich auf jegliche Ratings, die zwar nicht immer korrekt sind und teilweise arg über- oder untertreiben, gerade durch diese Übertreibung aber in einer Art Catch 22 die Ergebnisse wahr werden lassen können. [...mehr]