Vom Zocken leben können – ist so etwas wirklich möglich?

Der Kurzreporter
von Der Kurzreporter November 27, 2013 12:09

Vom Zocken leben können – ist so etwas wirklich möglich?

Computerspieler mit einem professionellen Anspruch gibt es schon geraume Zeit. Vor allem Shootergames sowie Strategiespiele laden dazu ein, diese „ernsthafter“ zu spielen und langfristig zu versuchen, immer besser zu werden. Hier wird fleißig an Tournieren teilgenommen und sogar um Preisgelder gespielt. Doch kann man vom Zocken wirklich leben oder ist das Ganze nur eine Art Wunschtraum?

Vor ein paar Jahren war die Antwort auf diese Frage wohl eher noch „Nein!“, wobei es schon seit längerem einige wenige Ausnahmefälle gibt. Inzwischen nimmt die Zahl der professionellen Zocker, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und davon tatsächlich ihren Lebensunterhalt bestreiten können jedoch stetig zu. Wie N24 berichtet, ist sogar in so manch einem Fall ein Luxusleben als „Pro Gamer“ möglich.

Wie realistisch ist das Vorhaben wirklich?

Um das Ganze in eine Relation zu bringen: Der Traum mit Computerspielen sein Geld zu verdienen, ist etwa mit dem eines 12-jährigen Jungen vergleichbar, der davon träumt einmal Fußballstar zu werden: Ausgeschlossen ist es nicht, doch man sollte auf jeden Fall einen Plan B in der Tasche haben.

Nicht nur die Gaming-Leistung zählt

Wer seinen Lebensunterhalt mit dem Progaming tatsächlich bestreiten will, der sollte nicht dem Irrglauben verfallen, einfach nur gut spielen zu müssen und schon käme das Geld von alleine aus irgendeiner mysteriösen Quelle. Die typischen Einnahmequellen eines professionellen Computerspielers sind zum Beispiel:

– Preisgelder bei E-Sport Tournieren
– Einnahmen durch Sponsoren
– Geschickte Vermarktung der eigenen Person (z.B. bezahlte Interviews, etc.)

An diesen Beispielen kann man erkennen, dass ein gewisser Geschäftssinn unabdingbar ist, um mit seinem Hobby Geld zu verdienen. In der Regel muss man sich aktiv auf die Suche nach Sponsoren begeben, Ausschau nach gut dotierten Tournieren halten oder kreativ sein und sich andere alternative Einnahmequellen erschließen.

Bild: Epibrate Images – Fotolia

Der Kurzreporter
von Der Kurzreporter November 27, 2013 12:09