ICANN, Amerikas Verantwortliche zur Verteilung von Domain Namen verspricht TLDs mit Wunschnamen, die etwa Markennamen entsprechen. Derzeit kämpfen sie jedoch noch mit technischen Problemen.
.com und .net mögen populär wie nie sein, aber das kann sich demnächst ändern, denn laut ICANN (The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), soll es demnächst auch selbst gewählte Namen als Top Level Domain geben (also als Endung eines Domain Namens a la .de, .com, etc.). [...mehr]
Mittlerweile geht es rund, nun steigt auch Europa mit einem Knebelvertrag gegen die Verletzung von Urheberrecht und Internetpiraterie ein. ACTA wird – wie erwartet – nicht gerade positiv von den Leuten aufgenommen, die tatsächlich Internetkenntnisse vorweisen.
Das Anti Counterfeiting Trade Agreement, kurz ACTA, soll es allen teilnehmenden Nationen ermöglichen, im Internet dokumentierte Verletzungen gegen Produktpiratiere und Urheberrechtsverletzung über die Grenzen hinaus zu verfolgen.
ACTA am amerikanischen Beispiel erklärt
Man stelle sich die USA vor, die etwa einen Server in Neuseeland beschlagnahmt, weil er zu einem in den USA verbotenen Netzwerk gehört. Mit ACTA wäre dies völlig legal und auf Welt-politischer Sicht nicht fragwürdig, solange Neuseeland beispielsweise den Gesetzesentwurf unterschrieben hätte. [...mehr]
Jetzt wird geklotzt, nachdem am Mittwoch der große Blackout Tag für Wikipedia und etliche weitere Websites gegen die geplanten SOPA und PIPA Entwürfe veranstaltet wurde, wird ein paar Tage später eines der größten Upload-Monster des Netzes gestürzt.
Weltweit zogen die Verhaftungen ihre Kreise, in Deutschland, Neuseeland, Österreich und Amerika fiel das FBI ein und verteilte Haftbefehle gegen mehrfache Verletzung von Copyright in Millionenschäden und sogar Geldwäscherei. [...mehr]
Es klingt wie ein Artikel eines Satiremagazins, aber geht man nach Jimmy Wales, dem Mitbegründer von Wikipedia, dann wird der Streik als Zeichen gegen SOPA definitiv statt finden.
Wikipedia.com wird morgen nicht mehr als eine Startseite zeigen, auf der dem Benutzer sachlich erklärt wird, dass er sich gerne bei dem amerikanischen Kongress beschweren kann, denn von 5 Uhr Morgens Mittwoch bis 5 Uhr Morgens Donnerstag wird es keinen einzigen englischsprachigen Wiki-Eintrag zur Verfügung geben. Dies geschieht im Rahmen einer Protestaktion namens SOPA Blackout, die auch von anderen Seiten geplant ist, u.A. Reddit.
Warum streikt Wikipedia?
Der Grund ist einfach, seit Monaten geistert ein geplantes Gesetz durch den Kongress, das SOPA (kurz für „Stop Online Piracy Act“) genannt wird. SOPA ist jedoch nicht nur gegen Online Piraterie, sondern vor allem ein Tor, um jegliche Freiheit im Netz einzuschränken, da es beispielsweise erlauben würde, ohne Rechtsurteil eine Seite sperren zu lassen, wenn auf dieser auch nur Copyright verstoßendes Material vermutet wird. [...mehr]
Das Easter Egg auf Google Earth gibt es seit der Google Earth 4.2 beta im letzten Jahr. Der versteckte Flugsimulator im Programm des Suchmaschinenriesen bringt einiges an zusätzlichem Spaß in die Weltkartensammlung.
Natürlich ist es kein richtiges Spiel, bei zu hohen Geschwindigkeiten im Tiefflug kommt außerdem Google Earth mit dem Nachladen der Texturen nicht mehr hinterher. Trotzdem ist das Ding ziemlich witzig. Wer mag, kann in den Einstellungen des Simulators herumspielen und sich so zum Beispiel individuelle HUDs erstellen oder die Daten für die Schwerkraft ändern.
Eine Liste der Steuerbefehle für den Simulator hat Google Earth selbst bereitgestellt. Wer schon immer mal an seinem Notebook sitzend im Tiefflug über die Golden Gate Bridge düsen wollte, für den ist der Flugsimulator ein nettes Spielzeug für zwischendurch.
Ein richtiges Spiel ist er nicht, da sollte man eher zum 2006 erschienenen Flugsimulator X von Microsoft greifen. Dafür ist das Tool umsonst und wird hoffentlich mit Google Earth mitwachsen.