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Kategorie: Politik, Wirtschaft
7. November 2011

Es war wohl abzusehen, nach seinem mehr als verwirrenden Aufruf zur Volksabstimmung – ein Schwanengesang – soll die Übergangsregierung nun ohne Papandreou aufgezogen werden. Griechenland kämpft mit allen Mitteln.

Da hat nicht nur Europa scharf eingeatmet, sondern auch das griechische Volk, als Ministerpräsident Papandreou letzte Woche eine Volksumfrage zum Thema des Rettungspaketes vorschlug.    [...mehr]


Kategorie: Politik, Wirtschaft
20. Oktober 2011

Die Panik um eine Wirtschaftskrise ist derzeit ironischerweise eine der Ursachen der Wirtschaftskrise, daher will die EU Ratingagenturen verbieten, die finanziellen Misslagen gefährdeter Staaten offen zu legen. Ob das wirklich der Finanzlage helfen kann?

Sobald eine Ratingagentur die Bonität eines Staates prüft und herabstuft, wird es eng für Kredite und Anleihen, denn selbstverständlich reagieren Banken vorsichtig, erhöhen Zinsen oder verweigern Kredite ganz. Gleichwohl reagiert auch die Börse empfindlich auf jegliche Ratings, die zwar nicht immer korrekt sind und teilweise arg über- oder untertreiben, gerade durch diese Übertreibung aber in einer Art Catch 22 die Ergebnisse wahr werden lassen können.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
11. Oktober 2011

Unglaublich, aber wahr, knapp drei Jahre, nachdem bereits damals scheltend der Rettungsring für die Banken gereicht wurde, sitzen sie schon wieder in der Pleite. Wie war das noch mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand?

Die Krise vor drei Jahren war niemals überwältigt, sondern höchstens gekonnt als Aufbau getarnt, denn während Griechenland gerade mithilfe der gesamten EU erneut ans rettende Land gezerrt wird, wird die Zeit für das Verhindern einer weiteren Krise zur Geduldsprobe, denn je schneller sich alle Länder einigen können, desto eher können Rettungsschirme, -fonds und -pläne in Kraft treten. Das sollten sie auch schon vor drei Jahren, scheinbar wenig erfolgreich.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
30. August 2011

Es ist die Nachricht für Apple-Fans gewesen: Steve Jobs, der schon seit einiger Zeit an einer besonderen Art von Krebs leidet, zog sich zurück und gab seinen Posten als CEO bei Apple ab.

Seine Pflicht und die an ihn gerichteten Erwartungen nicht mehr länger erfüllen zu können – das war der Grund, weswegen Steve Jobs nun aufgab. 1976 wurde zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne Apple gegründet. Zwischendurch, nämlich 2004, machte er bereits eine Pause um sich von der OP seines Bauchspeicheldrüsenkrebses zu erholen. Die Welt schaute gespannt auf den Apple-Mann und sah, dass er immer dünner wurde. Eine Hormonstörung soll der Grund sein. Im Juni 2009 machte er erneut eine Pause und zog sich aus dem Tagesgeschäft zurück denn im April unterzog er sich einer Lebertransplantation. Es gab zwar keine offizielle Stellungnahme, aber es wurde und wird vermutet, dass der Tumor Lebermetastasen gebildet hatte.     [...mehr]


Kategorie: Politik, Wirtschaft
23. Juni 2011

Steuern sind ein Reizthema für jeden Bundesbürger. Die einen finden sie viel zu hoch angesetzt und ärgern sich über das Geld, was ihnen durch die Steuerabzüge abhanden kommt. Aktuell wird darüber diskutiert die Steuern zu senken.

In naher Zukunft dürfte es für den Durchschnittsdeutschen wohl etwas weniger zu meckern geben. Grund: Die geplante Steuersenkung der schwarz-gelben Bundesregierung. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel richtet sich mit dem 10 Milliardenschweren “Projekt” an eine der Pläne der FDP.     [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
8. März 2011

Geht die Ära der kleinsten Cent-Stücke in Deutschland bald zu Ende? Die Bundesbank macht sich die Verteilung von Euro-Münzen in Zukunft leichter. Wenn es nach den düsteren Prognosen aus Wirtschaft und Handel geht, könnte der Umlauf von 1- und 2-Cent-Münzen bald empfindlich gestört werden.

Deutschlands Cent-Stücke sind in Gefahr. Die Bundesbank will die Kosten für die Bargeldversorgung in Deutschland reduzieren und damit den Steuerzahler entlasten. Doch wenn es nach einigen Pessimisten der Branche geht, werden die Kosten nicht beseitigt, sondern nur umverteilt – und könnten letztlich wieder beim Verbraucher landen. Und doch: der Deutsche liebt die kleinen Münzen. Umfragen zufolge lehnen große Teile der Bevölkerung ein Währungssystem ohne 1- und 2-Cent-Münzen kategorisch ab.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
10. Dezember 2010

Blu-rays, die High-Definition-Nachfolger der DVD, werden immer beliebter. Auch wenn die kleinen Speichermedien relativ teuer sind, steigen die Verkaufszahlen stetig an.

Blu-rays auf dem Vormarsch ©Flickr/cinz

Immer mehr Filmliebhaber verschreiben sich der Blu-ray, die mit einem deutlich besseren und schärferen Bild daherkommt, als ihre große Schwester. Im Vergleich zur DVD bietet der neuartige Datenträger eine deutlich höhere Speicherkapazität.

Blu-rays – Verkauf nimmt stetig zu

In Westeuropa steigen die Verkaufszahlen der blauen Scheiben rapide an. Wurden im Jahr 2007 in Deutschland etwa 372.000 Exemplare verkauft, stieg die Zahl im folgenden Jahr auf bereits 1.700.000 Stück. 2009 gingen sogar 6.200.000 der Datenträger über die Ladentheke. Im dritten Quartal diesen Jahres stieg der Umsatz im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres um 75 Prozent an.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass insgesamt ein sehr geringer Marktanteil der Blu-rays vorhanden ist, und die Absatzzahlen demnach im einstelligen Prozentbereich liegen.

Bezogen auf den Gesamtmarkt stiegen die Gesamtverkaufszahlen nicht sonderlich an, er kletterte lediglich von 4 auf 7 Prozent. Der DVD-Anteil sank dementsprechend von 96 auf 93 Prozent.

Im westeuropäischen Raum ging der Absatz von DVDs von etwa 128,1 Millionen Exemplaren auf 116,3 Millionen zurück.

Die Verkaufsschlager

Bei den Blu-rays zählen Avatar – Aufbruch nach Pandora, 2012 und Sherlock Holmes zu den Verkaufsschlagern. Die DVD Charts hingegen werden aktuell von Inception angeführt. Auf Platz zwei und drei folgen Für immer Shrek und Zweiohrküken. Und auf den hinteren Plätzen tummeln sich mehr oder weniger erfreuliche Filmwerke wie Karate Kid, Knight and Day sowie Avatar.

Blu-ray-Player sind übrigens in der Regel abwärtskompatibel, das heißt, dass sie auch DVDs abspielen können.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
8. September 2010

Die Karstadt Rettung zog sich über ein Jahr hin. Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hat jedoch gute Arbeit geleistet und mit Nicolas Berggruen den perfekten Investor gefunden.

Karstadt ©Flickr gillyberlin

Nach über einem Jahr ist Deutschlands größte Warenhauskette Karstadt gerettet. Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hat einen guten Job gemacht und wird sicherlich mit seiner Tat in die deutsche Wirtschaftsgeschichte eingehen.    [...mehr]


Kategorie: Politik, Wirtschaft
9. August 2010

In Zeiten von Flatrate-Partys und Komasaufen ist eine Erhöhung der Alkoholsteuer für viele Fachleute unausweichlich. Experten fordern die eine Steigerung der Steuern um das 10-fache.

Bierflaschen p0kp0k ©Flickr

Ein kaltes Feierabendbier gehört für viele Arbeitnehmer zu alltäglichen Ritual. Doch bald sollen sie das 10-fache an Steuern pro Flasche bezahlen. Denn die Debatte über die Erhöhung der Alkoholsteuer in Deutschland wurde vom Hamburger Wirtschaftsexperte Tobias Effertz ins Rollen gebracht. Er möchte die Biersteuer von aktuell 9 Cent auf 1 Euro erhöhen. Ein Kasten Bier könnte dann eventuell 20 Euro kosten.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
16. Juli 2010

Die Frauenquote unter Angestellten in Führungspositionen ist seit 2006 nicht gestiegen. Frauen gelangen in Deutschland noch immer schwer in führende Positionen, die zu zwei Dritteln von Männern dominiert sind. An der beruflichen Qualifikation mangelt es allerdings nicht.

Obwohl mehr als die Hälfte aller Angestellten in Deutschland weiblich sind, liegt die Frauenquote unter Führungskräften bei gerade mal 27 Prozent. Diese Zahlen gehen auf eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zurück, die am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurde. Diese Entwicklung ist besonders fragwürdig, da die deutschen Frauen bis 2008 mit einer Steigerung von 7 Prozent bei den Hochschulabschlüssen zulegen konnten.

Frauenquote unter Führungskräften – Stagnation in Deutschland

Besonders in der Kernverdienstphase (35-55 Jahre) gibt es sehr wenig weibliche Führungskräfte in deutschen Betrieben. In der unteren Managerebene sind Frauen mit 39 Prozent am besten vertreten, doch    [...mehr]


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