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Kategorie: International, Leben
12. Juni 2009

Überraschend hat der Schweizer Pharmakonzern Novartis angekündigt, voraussichtlich ab Herbst in der Lage zu sein, den gerade von Wissenschaftlern der Universität Marburg entwickelten Impfstoff gegen die aktuell grassierende Schweinegrippe auf den Markt zu bringen. 

Laborarbeit, ©flickr by kaibara87



Bislang sind 140 Todesopfer und 27.000 Erkrankungen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe bekannt. Die weltweite Besorgnis steigt schon seit Wochen.

Die Virologen waren mit der Impfstoff-Entwicklung wesentlich schneller vorangekommen als erwartet, da     [...mehr]


Kategorie: Allgemein, International
10. Juni 2009

Es kommt doch immer auf die Perspektive an: welche Kriterien machen wohl die Wichtigkeit einer Großstadt aus?  Und wie kann man diese objektiv oder gar numerisch messen und analysieren. Immer wieder werden Ranglisten von Großstädten und Metropolen erstellt. Danach beschweren sich die Einwohner der Städte, die in den Erhebungen zur aktuellen Umfrage gar nicht erst vorgekommen sind.

London, ©flickr by EO1

Nun  sind gleich drei deutsche Großstädte in zumindest einer von vier Kategorien in die Top Ten gerutscht. Insgesamt 40 Großstädte weltweit wurden für den Vergleich ausgesucht und konnten gegenüber anderen Städten punkten: Ein britischer Makler, der die Untersuchung in Auftrag gegeben hatte, benannte die 40 seiner Meinung nach wichtigsten Städte, um     [...mehr]


Kategorie: International
2. Juni 2009

Wie man der Webseite des Unternehmens und verschiedenen Medien entnehmen kann, unterstützt die Cresces Gruppe nun auch Toxavis und geht damit in Richtung Krebsforschung. Immunotoxine sollen die Wissenschaft in diesem Bereich nun vervollkommnen und die Krebstherapie voran bringen.

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Kategorie: International
17. Mai 2009

Der Eurovision Song Contest hat einen Sieger hervorgebracht. Der junge Norweger Alexander Rybak hat es geschafft 25 Nationen von sich zu überzeugen.

Gestern war es mal wieder so weit. Angeblich 100 Millionen Zuschauer saßen am Abend vor dem Fernseher nur um sich den Gesang von mäßigen Künstlern anzuschauen. Vielleicht war der Moderator optimistisch oder es ist einfach so, dass die Masse an Ländern diese Quantität der Zuschauer ermöglicht, aber wenn man mal nachrechnet, dann sind 4 Millionen im Schnitt auch nicht mehr als bei “Wetten Dass?”.

Urgesteine aus dem Musikgeschäft wirken bei diesem rießigen Unterfangen mit und trotzdem wird es jedes Jahr schlechter. Die Qualität im Gesang ist fragwürdig, man wundert sich über die Geschmäcker anderer Nationen und selbst schickt man einen Mann, der ohne Stripteasetänzerin wohl den letzten Platz belegt hätte.

Dabei ist es schon länger im Gespräch, dass vorwiegend Sympatien Punkte geben und nicht die Leistung, so wie man es sich wünschen würde. Ich frage mich also:

Warum überhaupt noch?

Wozu gibt es den Eurovison Song Contest, wenn die Qualität schlecht, die Künstler in Vergessenheit, die Bewertungen subjektiv und die Zuschauscherzahl durchschnittlich ist?

Ich brauche ihn nicht, aber die Idee durch Musik Nationen zu verbinden ist trotzdem gut, nur nicht in dem Niveau wie man es sich wünschen würde.    [...mehr]


Kategorie: International, Medien
14. Mai 2009

Die Woche des Eurovision Song Contest (kurz ESC 2009) hat begonnen: Am 12. Mai 2009 wurde mit dem ersten Halbfinale die musikalische Woche eingeläutet, die am 16. Mai im Finale gipfelt. Die ARD ist wie jedes Jahr live dabei und überträgt das Wettsingen ab 20.20 Uhr aus Moskau.

Der Eurovision Cong Contest, oder kurz ESC 2009, ist der größte internationale Gesangswettbewerb. 42 Teilnehmer aus ebenso vielen Nationen Europas nehmen am Wettsingen teil. Während sich die meisten Nationen in einem Halbfinale qualifizieren müssen, sind Frankreich, Russland, Großbritannien, Spanien und Deutschland jedes Jahr gesetzte Teilnehmer.

Für Deutschland geht dieses Jahr die Kombo “Alex Swings Oscar Sings!” mit dem Song “Miss Kiss Kiss Bang” ins Rennen. Nachdem die letzten Jahre durch grandiose Misserfolge gekennzeichnet waren (2008 belegten die No Angels den letzten Platz!) versuchen der amerikanische Musicalsänger Oscar Loya und der Hamburger Musikproduzent Alex Christensen beim ECS 2009 mit ihrer Elektro-Swing-Nummer zu punkten.    [...mehr]


Kategorie: International
6. Mai 2009

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Fälle der Schweinegrippe auch in Deutschland bestätigt wurden.

Ernsthaften Anlass zur Sorge, geben die Todesfälle in Mexiko und in den USA, wo sogar ein Kind an der Seuche starb. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat entsprechend reagiert und die Alarmstufe wegen der Schweinegrippe von vier auf fünf angehoben.

Damit bleibt aber die Gefahr einer Pandemie nicht unausgesprochen, auch wenn Experten betonen, es bestehe keine Gefahr, dass die Viren so vermehrt ausbreiten,  so das man von einer Pandemie sprechen könne.

H1N1 © Flickr by Sarihuella

Schweinegrippe: Erste Krankheitsfälle in Deutschland

Trotz der Gefahr, die zweifelsohne von dem H1N1 Virus ausgeht, besteht kein Grund sich von der Massenhysterie der Medien anstecken zu lassen.

Weiter teilte das Robert-Koch-Institut mit, dass die Gefahr, die von diesem Virus-Stamm ausgehe, eine Pandemie auslösen könnte, aber nicht zwingend MUSS. Es enstehen jedes Jahr neue Mutanten der Influenza-Viren, deswegen gibt es ja auch die Grippeschutzimpfung, wo der Impfstoff jedes Jahr an die aktuellen Virenstämme angepasst wird.

Schweineinfluenza? 

Seltsamerweise spricht in Deutschland kaum jemand davon, dass (laut Statistiken) jedes Jahr bis zu 20.000 Menschen an anderen Influenza-Virus-Erkrankungen sterben. Und bisher ist die Todesrate bei der Schweinegrippe bedeutend geringer, als bei einer normalen Grippe. In Mexiko kommt bisher nur ein Toter auf 3000 Erkrankte, das ist weniger, als bei einer normalen Influenza.

Man muss also nicht immer sofort einen Arzt aufsuchen und sich verrückt machen, weil in der Presse von der “Todesseuche des H1N1 Virus” geschrieben wird.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein, International
23. April 2009

Zur Überreichung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2008 kommt der britische Thronfolger Charles mit seiner Frau Camilla am 29. und 30. April nach Berlin und Potsdam.

Prinz Charles hatte den Nachhaltigkeitspreis 2008 für sein “jahrzehntelanges Engagement als Wegbereiter für Umwelt- und Naturschutz, biologische Vielfalt und nachhaltige Entwicklung” erhalten, wie es in der Jurybegründung hieß. Aus Termingründen musste Prinz Charles aber im Dezember letzen Jahres die Preisverleihung absagen.Prinz Charles und Camilla © flickr/Trinidad-News.com

Der Thronfolger hat sich schon vor Jahren einen Namen als Umwelt- und Klimaschützer und quasi Bio-Bauer gemacht. Sein Landgut im Südwesten Englands hat er auf ökologische Landwirtschaft umgestellt und außerdem ein Unternehmen zur Erzeugung von Bioprodukten gegründet.

Seinen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt nutzt Prinz Charles um am 30. April das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu besuchen. Nach einer Besichtigung des Institutes wird er an einem wissenschaftlichen Workshop teilnehmen.

Gemeinsam mit dem PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber wird Prinz Charles ein Gespräch über das zweite Nobelpreisträger-Symposium führen, das im Mai in London stattfinden wird. Prinz Charles ist Schirmherr der Tagung.

Der Sonderpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises wird Persönlichkeiten zu teil, die sich um die Förderung nachhaltiger Entwicklung verdient gemacht haben.    [...mehr]


Kategorie: International
3. April 2009

Es ist beinah jedes Jahr das gleiche. Ostern und die Osterferien stehen vor der Tür und schon geht auf den Autobahnen oft nichts mehr voran.

Wie der ADAC schon vor einigen Tage mitteilte, wird zu Ostern mit einem regelrechten Stauchaos auf deutschen Strassen gerechnet.  Währen viele Menschen am Oster-Wochenenden aus dem Skiurlaub zurück kommen, fahren die Ersten schon Richtung Feriendomizil.Stau © Flickr by fffriendly

Davon wird ganz besonders die A6 auf der Höhe von Heilbronn-Nürnberg betroffen sein. Aber auch die A3 Frankfurt-Würzburg-Nürnberg wird nicht weniger befahren sein.

Weiter teilte der ADAC mit werden die
- A7 Hannover-Würzburg-Füssen, die
- A8 Stuttgart-München-Salzburg, die
- A9 Berlin-Nürnberg-München, die
- A 93 Inntaldreieck-Kufstein sowie die
- A99 für Umfahrung von München betroffen sein.

Auch zwischen Nord- und Ostsee wird es mit einem

Stau zu Ostern

nicht besser aussehen und es kann teilweise richtig eng werden.

Da parallel zu Deutschland auch in Österreich die Osterferien beginnen, kann man sich auf der Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn ebenfalls auf dicke Staus zu Ostern, verbunden mit langen Wartezeiten ,einstellen.
Insbesondere sollte man die direkte Zufahrtswegen in die Skigebiete meiden und nach Umgehungsstraßen suchen. Denn auf den Skipisten tobt immer noch das Leben, auch wenn sich viele Urlauber nun zu Ostern auf den Nachhauseweg machen.

Reisende, die nach Italien mit dem Auto aufbrechen, werden es leider auch nicht besser haben, denn dort wird die Brennerroute und die Strassen ins Vinschgautal ebenfalls verstopft sein.

Gut, sieht es ja nicht aus, auf den Strassen zu Ostern. Packen sie auf jeden Fall für eine längere Autofahrt genügend Getränke und Proviant ein und vielleicht auch für die Kleinsten, denn für sie ist so eine Autofahrt nicht minder anstrengend.    [...mehr]


Kategorie: International
25. Februar 2009

Ein Flugzeug von Turkish Airlines ist am Morgen im Anflug auf Amstersdam Schiphol abgestürzt. Anscheinend brach das Flugzeug aus bisher unbekannten Gründen in der Mitte auseinander.

Mehrere Zeugen sagten gegenüber Radiosendern aus, dass das Flugzeug sehr niedrig von der Nordsee aus, den Flughafen anflog. Ohne Rauchentwicklung oder merkliche Entzündungen stürzte das Flugzeug der Türk Hava Yollari (THY) dann kurz vor dem Zielflughafen ab. Die 128 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder kamen laut Angaben von noows.de mit dem Schrecken davon.

Das Flugzeug des Typs Boeing 737-800 ist in drei Teile zerbrochen. Das Leitwerk stürzte gleich neben der viel befahrenen A9 ab.

Der Flughafen Schiphol hat den Flugverkehr bis auf Weiteres eingestellt. Die Auswirkungen auf die heutigen Flüge werden ebenfalls auf der Seite des Flughafens bekanntgegeben.

Derzeit wird die Absturzstelle noch gesichert um den Grund des Absturzes festzustellen.

Nach Angaben von tagesschau.de gab der Pressesprecher des Amsterdamer Flughafens den Tot von bisher neun Passagieren bekannt, weiter gäbe es 50 Verletzte. Zuvor hatte das Türkische Verkehrsministerium mitgeteilt, dass es bei dem Absturz keine Toten gegeben habe. Niederländische Medien berichteten zu dieser Zeit schon von vier bis fünf Toten.

Einige Insassen der abgestürzten Maschine konnten sich selbst aus dem Flugzeugwrack befreien und irrten durch das umliegende Gebiet. Bliebt zu hoffen, dassbei dem Flugzeugabsturz in Amsterdam nicht noch weitere Menschen ums Leben gekommen sind.    [...mehr]


Kategorie: International
18. Februar 2009

Kurz bevor George W. Bush den Präsidentensessel räumen musste, sorgte ein irakischer Journalist für ein sehr bildliches Ende einer Ära. Der Schuhwerfer von Bagdad muss sich demnächst vor einem irakischen Gericht verantworten.

Es war schon ein gelungener Amtsabtritt, den Muntaser el Saidi dem scheidenden Präsidenten der Vereinigten Staaten bereitete. Mit den Worten “Das ist dein Abschiedskuss, du Hund”, schmiss er einen Schuh nach George W. Bush.

Statue des Schuhs. © flickr / illuminating9_11

Während Bush die Affäre eher gelassen betrachtete und die Merkmale des Schuhs beschrieb, wird sich el Saidi ab morgen vor einem Gericht verteidigen müssen, das gewöhnlich Terrorismus-Fälle bearbeitet.

Nach Angaben von Welt.de steht dem Journalisten ein Heer von 25 Verteidigern zur Seite, das versuchen wird, die drohende Haftstrafe von 15 Jahren, wegen “Aggression gegen einen ausländischen Staatschefs während eines offiziellen Besuchs” abzumildern. Auch sein Sender soll hinter ihm stehen und die Attacke als “nationale Geste” bezeichnet haben.

Weltweit und auch im Irak selbst wurde el Saidi als Held gefeiert. Ein riesiger bronzener Schuh wurde ihm zu Ehren in Tikrit aufgestellt, musste aber nach wenigen Tagen wieder demontiert werden. Von offizieller Seite, wird der Schuhwurf als”schändlicher Akt” angesehen und auf das Schwerste verurteilt.

Der Grund dafür ist, dass Schuhe in der arabischen Welt als etwas Unreines gelten. Man zieht die Schuhe aus, wenn man eingeladen ist oder in die Moschee geht. Als die Bilder der gestürzten Statue von Saddam Hussein um die Welt gingen, sah man Tausende, die mit Schuhen auf die Statue einschlugen. Man erinnere sich nur an die Berichterstattung der BBC, im April 2004. George W. Bush hätte die Bedeutung dieser Geste in jedem Business-Knigge nachlesen können. Er witzelte nur darüber.

Was der neue Präsident Barack Obama zu der ganzen Affäre sagt, ist nicht bekannt, allerdings haben sich schon Nachahmer für den Schuhwurf gefunden.

In der altehrwürdigen Universität Cambridge gab es einen ähnlichen Zwischenfall. Ein deutscher Student steht derzeit in Großbritannien vor Gericht, wegen einer Schuhattacke gegen den chinesischen Premier Wen Jiaobao, wie thelocal berichtet.

Thelocal berichtet weiter, dass die chinesische Regierung hoffe, dass Cambridge die Weiterführung seines Studium nicht ausschließe. Ihm drohen der Ausschluss von der Universität, bis zu sechs Monate Haft und eine Geldstrafe über 5000 Pfund.    [...mehr]


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