Auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer

Autor: Riko
27. Februar 2008

In 27 Kisten verpackt, wurde das Bernsteinzimmer am 14. Oktober 1941 von der Wehrmacht aus dem Katharinenpalast in Sankt Petersburg nach Königsberg abtransportiert. Dort wurden die Kisten in den Kellern des Schlosses eingelagert. Das Schloss brannte 1945 aus; seither gilt das legendäre Bernsteinzimmer, das Friedrich Wilhelm I. 1716 Zar Peter dem Großen zum Geschenk gemacht hatte, als verschollen.

Der “Mythos Bernsteinzimmer” war geboren. Seit 1945 haben sich unzählige Historiker, Glücksritter und Hobbyschatzsucher auf die Suche nach den verlorenen 27 Kisten gemacht. Bisher freilich erfolglos. Die einschlägige Literatur über den Verbleib des Zimmers ist schwer überschaubar.

Zurzeit wird es mal wieder gesucht, diesmal im sächsichen Deutschneudorf. Heinz-Peter Haustein, der Bürgermeister, hat ein paar Abenteuerlustige um sich geschart, den Medien Bescheid gegeben und sucht seit Dienstag nach vermeintlichen Hohlräumen im Erdreich nahe der deutsch-tschechischen Grenze. Dort soll die Wehrmacht 1945 verschiedene Kisten in einer Nacht- und Nebelaktion verscharrt haben.

Mal sehen, was daraus wird. Der Fund einiger verschimmelter Holzkisten mit angelaufendem Silber würde dem Mythos des Bernsteinzimmers jedenfalls einen empfindlichen Dämpfer verpassen…


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Karl-Heinz Kleine schreibt
am 13. August 2011 um 18:33 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit der Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer ( 8.Weltwunder ) und der Lebensgeschichte des Kriegsverbrechers Erich Koch, der als NS – Gauleiter von Ostpreußen den Raub des Bernsteinzimmers und vieler weiterer Schätze, wie z.B. 64 Kisten Gemälde aus Charkov und Kiew, den Prussenschatz, Wertgegenstände aus Museen der Ukraine, Bialystok und Ostpreußen sowie die Wertgegenstände von 400000 jüdischen Bürgern initiiert haben soll. Wir haben uns durch vorhandene Archive und Biographien gearbeitet und die zahlreichen, bisher erfolglosen Suchen nach dem Bernsteinzimmer analysiert.

Ausgewertet haben wir auch die vergebliche Suche der ehemaligen DDR – Staatssicherheit nach den geraubten Wertgegenständen und Schätzen. Dort standen alle technischen Voraussetzungen und der Zugang zu allen noch vorhandenen Akten zur Verfügung. Wieso fanden die Experten trotzdem nichts?

Erich Koch hatte zwei Lebenspunkte, seine Heimatstadt Wuppertal in Nordrhein-Westfalen und in Königsberg. In Wuppertal wurde er geboren, ging zur Schule und war zuletzt bei der Reichsbahn beschäftigt, bevor er 1926 nach Königsberg ging. Dort regiert er 60 Mill. Einwohner mit eiserner Hand, hatte jederzeit Zugang zum Oberkommando der Wehrmacht und war damit bestens über die militärische Lage informiert. Mit Sicherheit wusste er auch rechtzeitig vom Anmarsch der Roten Armee, um seine Beute in Sicherheit zubringen. Aber wohin?
Vor allem haben wir uns aber gefragt: Wie hätten wir gehandelt?

Unsere Theorie:

Ein Machtmensch wie Erich Koch, hätte seine Schätze nicht an Göring (dem schenkte er die Rominter Heide ) oder anderen NS –Organisationen überlassen. Er hätte die Schätze auch nicht in fremden Regionen mit ungewisser politischer Zukunft gelassen, sondern dorthin bringen lassen, wo er sich gut auskannte und auch gute Chancen sah, nach dem Krieg dorthin zurückzukehren, in seine Heimat. Als ehemaliger Eisenbahner, standen ihm dazu Mittel und Wege offen, die Schätze per Waggon transportieren zu lassen.

Wuppertal hat eine große Zahl an Stollen, Bunker und unterirdische ehemalige Waffenfabriken, die als Versteck in Frage kamen und in denen bisher noch nie nach dem Bernsteinzimmer gesucht wurde. Wir haben damit begonnen, die möglichen Verstecke, die wir nach breiter Recherche ins Auge gefasst haben, zu untersuchen.

Selbstverständlich ist alles mit den offiziellen Stellen der Stadt abgestimmt und wir erfahren von dort bemerkenswerte ideelle Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Kleine

http://www.amber-room.org Telefone: +49 202 88994
mail@amber-room.org Telefax: +49 202 89360

INTERESSENGEMEINSCHAFT
ZUR ERFORSCHUNG HISTORISCHER
EREIGNISSE

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