Es mutet ein wenig merkwürdig an und die Türkei bebt, aber Frankreich hat jüngst ein Gesetz verabschiedet, das das Verleugnen von Völkermord unter Strafe stellt.
Der türkische Präsident Erdogan will das nicht auf sich sitzen lassen und drohte, Frankreich für diesen „Fehler“ zu bestrafen. Kritisiert hat er die Beschneidung der Meinungsfreiheit, da man nun nicht mehr in aller Öffentlichkeit seine Ansichten äußern kann, ohne Gefahr zu laufen, Geld- oder sogar Haftstrafen auferlegt zu bekommen. [...mehr]
Jetzt wird geklotzt, nachdem am Mittwoch der große Blackout Tag für Wikipedia und etliche weitere Websites gegen die geplanten SOPA und PIPA Entwürfe veranstaltet wurde, wird ein paar Tage später eines der größten Upload-Monster des Netzes gestürzt.
Weltweit zogen die Verhaftungen ihre Kreise, in Deutschland, Neuseeland, Österreich und Amerika fiel das FBI ein und verteilte Haftbefehle gegen mehrfache Verletzung von Copyright in Millionenschäden und sogar Geldwäscherei. [...mehr]
Es klingt wie ein Artikel eines Satiremagazins, aber geht man nach Jimmy Wales, dem Mitbegründer von Wikipedia, dann wird der Streik als Zeichen gegen SOPA definitiv statt finden.
Wikipedia.com wird morgen nicht mehr als eine Startseite zeigen, auf der dem Benutzer sachlich erklärt wird, dass er sich gerne bei dem amerikanischen Kongress beschweren kann, denn von 5 Uhr Morgens Mittwoch bis 5 Uhr Morgens Donnerstag wird es keinen einzigen englischsprachigen Wiki-Eintrag zur Verfügung geben. Dies geschieht im Rahmen einer Protestaktion namens SOPA Blackout, die auch von anderen Seiten geplant ist, u.A. Reddit.
Warum streikt Wikipedia?
Der Grund ist einfach, seit Monaten geistert ein geplantes Gesetz durch den Kongress, das SOPA (kurz für „Stop Online Piracy Act“) genannt wird. SOPA ist jedoch nicht nur gegen Online Piraterie, sondern vor allem ein Tor, um jegliche Freiheit im Netz einzuschränken, da es beispielsweise erlauben würde, ohne Rechtsurteil eine Seite sperren zu lassen, wenn auf dieser auch nur Copyright verstoßendes Material vermutet wird. [...mehr]
Die Luft wird dicker, während Obama sich auf den Wahlkampf 2012 vorbereitet, muss er anscheinend zeigen, dass er nicht so friedfertig ist, wie die Republikaner ihn gerne hinstellen. Dass dabei die nuklearen Waffenversuche des Iran ein gefundenes Fressen sind, ist wohl kein Wunder.
Derzeit sieht es kritisch aus, wenn es um die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran geht, nicht nur, dass der Iran in den letzten Monaten immer wieder das nukleare Programm hervor gehoben hat, nun wurde auch noch ein amerikanischer Spion zum Tode verurteilt.
USA will im Ernstfall eingreifen
Obama ging derweil hart in die Defensive und ließ laut Dennis Ross, ehemals für das Team der nationalen Sicherheit zuständig, deutlich werden, dass er im Ernstfall handeln würde, da ein militärisches Eingreifen weitaus weniger riskant wäre, als ein nukleares Waffenprogramm im Iran. [...mehr]