Beiträge vom: Mai, 2010

Kategorie: International
27. Mai 2010

Wer einen aufreibenden Lebensstil bevorzugt, dem sei der Kauf eines nun freistehenden Hauses in Amityville, USA ans Herz gelegt. Der Schauplatz eines blutigen Familiendramas hat seit den späten 1970ern duzende Horrorfilme inspiriert. Für schlappe 1.5 Millionen US-Dollar lässt sich dieses Schnäppchen nun abgreifen.

The Amityville Horror – Bei diesem klangvollen Namen werden Horrorfans hellhörig. Die Rede ist natürlich nicht von dem unsäglichen Remake aus dem Jahre 2005, sondern von Stuart Rosenbergs Klassiker von 1979. Der Film basierte auf dem gleichnamigen Roman, der sich wiederum auf die wahren Begebenheiten in dem Haus Nummer 112 in der Ocean Avenue, Amityville beruft. Hier erschoss 1974 der älteste Sohn der Familie DeFeo seine Geschwister und seine Eltern. Soviel zum amtlichen Teil der Saga, doch was ist dran an den Schauermärchen?

Haunted House©flickr.com/darkpatator

Das Amityville Horror Haus – Eine Immobilie mit Charakter

Rein äusserlich lässt sich der Schauplatz des Familiendramas nicht mehr erkennen. Zahlreiche Umgestaltungen der signifikanten Fassade mit den augenähnlichen Fenstern     [...mehr]


Kategorie: Politik
25. Mai 2010

Der Streit um die Wehrpflicht geht in die nächste Runde: Eine Verkürzung auf 6 Monate ist der FDP noch nicht genug. Dies sei lediglich ein Kompromiss, betonte die verteidigungspolitische Sprecherin Elke Hoff. Die CSU nimmt eine Gegenposition ein und beharrt auf der Wichtigkeit des Wehrdienstes für die Gesellschaft.

Seit der Einführung der Wehrpflicht in der Bundesrepublik wurde die Dauer des Dienstes immer weiter verkürzt. Die Frage, ob der Zwang zum Dienst an der Waffe rechtlich legitimierbar ist, spaltet seit Jahrzehnten die Gemüter. Seit letzte Woche eine weitere Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes auf 6 Monate beschlossen wurde, wird erneut über eine komplette Abschaffung der Zwangsverpflichtung diskutiert.

Wehrdienst verkürzen oder ganz abschaffen – FDP gegen CDU/CSU

Die Stellungnahme von Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) zum Wehrdienst ist eindeutig: “Die Verkürzung der Wehrpflicht ist kein Einsteig in den Ausstieg”. Weiterhin betonte er gegenüber     [...mehr]


Kategorie: Politik
18. Mai 2010

Birgit Hogefeld, ein ehemaliges Mitglied der RAF, wird keine Begnadigung erhalten und nicht vor Ende ihrer lebenslangen Haftstrafe freigelassen. Bundespräsident Horst Köhler traf diese Entscheidung nach einem Gespräch mit Hogefeld am vergangenen Freitag. Eine Begründung für seine Entscheidung nannte er nicht.

Birgit Hogefeld hatte eine leitende Position innerhalb des Zirkels der dritten Generation der RAF. Sie wurde 1993 bei einem Einsatz des GSG 9 verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis. Seit letztem Jahr wurde ihr zwar der Freigang gewährt, aber das Gnadengesuch ist nun schon zum zweiten Mal abgelehnt worden. Obwohl sie sich bereits 1996 von den Taten der RAF distanzierte, wurde ihre Haftstrafe aufgrund der Schwere ihrer Anklage nicht verkürzt. Hogefeld wird frühstens 2011 mit einer Entlassung rechnen können.

The Baader Meinhof Complex ©Flickr/dreamsjung

Birgit Hogefeld – Die Letzte der RAF

Das letzte inhaftierte Ex-Mitglied der Rote Armee Fraktion hatte in einem Gespräch die Chance, Horst Köhler für ihre vorzeitige Entlassung zu überzeugen. Dieser hat sich nach Abwägung ihrer Aussagen gegen den erneuten Gnadengesuch entschieden. Nach einer lebenslangen Haftstrafe von 18 Jahren wird Hogefeld voraussichtlich 2011 entlassen.

Birgit Hogefeld – Die Hintergründe

Die Verhaftung der Wiesbadenerin in Bad Kleinen war 1993 ein umstrittenes Thema in Deutschland. Während des Zugriffes der GSG 9 kam Hogefelds Komplize und Lebensgefährte Wolfgang Grams unter nicht ganz geklärten Umständen um Leben.

Die Hauptanklage bestand im Mord eines US- Soldaten und eines Bombenanschlags auf die Frankfurter US-Airbase im Jahre 1985. Hogefeld wurde wegen ihrer menschenverachtenden Tendenzen zur Höchststrafe verurteilt.    [...mehr]


Kategorie: Wirtschaft
14. Mai 2010

Die Urlaubszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Doch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten reicht manchmal das Budget für eine Reise nicht aus. Mit einem Kredit kann dieses Problem gelöst werden. Doch es gibt einen Haken.

Ein Kredit hat den Nachteil, dass er zurück gezahlt werden muss. Zudem müssen auch noch Zinsen aufgebracht werden. Unter dem Strich bedeutet dies, dass die finanzielle Belastung durch einen Kredit höher ist als bei einer Barzahlung.

Bei großen Investitionen ist dieser Nachteil akzeptabel. Ein Eigenheim lässt sich im Regelfall nur durch einen Kredit finanzieren, da die Gesamtsumme enorm hoch ist. Die Bezahlung wird über einen langen Zeitraum aufgeteilt, so dass sich auch ein Normalverdiener ein Eigenheim leisten kann.

Doch bei einem Urlaub ist die Sache anders. Es handelt sich um keine Investition in die Zukunft. Nach dem Urlaub bleiben nur Schulden, die abgetragen werden müssen. Wenn aber schon vorher nicht genügend Einkommen vorhanden war, um das nötige Geld für die Reise zu sparen, wird der Kredit wahrscheinlich zu einer großen Belastung.    [...mehr]


Kategorie: Medien
10. Mai 2010

Ab heute kann das neuste Spielzeug von Apple auch in Deutschland vorbestellt werden. Ab dem 28. Mai wird das iPad in Deutschland erhältlich sein. Steve Jobs musste am Wochenende Beschwerden über die vergleichsweise hohen Preise entgegen nehmen.

Als weltweites Releasedate für das iPad war ursprünglich April angesetzt, doch Apple kam nach eigenen Angaben aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr mit der Produktion hinterher und musste den Termin verschieben. Der Run auf das iPad hat in den USA sogar den Verkaufsstart des iPhones gebrochen, die magische Schallgrenze von 1 Million Geräten ist bereits jetzt geknackt.

iPad in Deutschland ab dem 28. Mai

Im internationalen Vergleich fallen die Preise für das iPad in Deutschland am höchsten aus. Das Basismodell mit 16 GB Speicher und WLAN soll in Deutschland 514 Euro kosten,     [...mehr]


Kategorie: Politik
6. Mai 2010

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hat am 1. Mai an einer Sitzblockade gegen einen Naziaufmarsch in Berlin teilgenommen. Er liess sich nach einer Aufforderung von einem Polizeibeamten abführen. Die CDU/CSU Fraktion will Thierses Verhalten nun vor dem Ältestenrat im Bundestag zur Sprache bringen.

Ist ein Abgeordneter des Bundestags zu den selben bürgerlichen Pflichten obligiert wie jeder andere Staatsbürger? Wolfgang Thierse betont, er habe seine Pflicht als Bürger getan und “sein Gesicht gezeigt” gegen den Aufmarsch von rechtsextremen Gruppierungen. Thierse hatte zusammen mit einigen anderen Berliner Politikern eine Strasse in Prenzlauer Berg blockiert, und so kurzzeitig den Zug von 700 Neonazis aufgehalten.

Wolfgang Thierse und die Sitzblockade – Solidarität gegen Nazis

Die Aktion des Bundestagsvizepräsidenten wurde von den politischen Lagern sehr unterschiedlich bewertet. Der Parlamentarische Geschäftsführer Stefan Müller (CSU) betonte:     [...mehr]


Kategorie: Politik
3. Mai 2010

Kurz vor dem drohenden Staatsbankrott wurde jetzt in Brüssel das Hilfspaket für die gebeutelten Hellenen geschnürt. Griechenland wird eine jährliche Finanzhilfe von 60 Milliarden Euro im Jahr benötigen, so Ministerpräsident Papandreou. Können die Finanzspritzen das Land vor der Pleite bewahren?

Kein Thema wird in den letzten Wochen mehr kontrovers diskutiert als die sogenannte “Pleite” Griechenlands. Viele bangen um die Konsequenzen der Finanzhilfen, die sich langfristig auf die Portemonnaies von Europas Steuerzahlern auswirken. Mit 15 Milliarden vom internationalen Währungsfonds und 30 Milliarden von den Staaten der EU soll Griechenland jährlich geholfen werden. Die Frage ist: Woher sollen die restlichen 15 Milliarden kommen?

Griechenland pleite – Was passiert nun?

Papandreou schwang dramatische Reden in Athen, von einer “Rettung des Staates mit allen Mitteln” und einem “Schutz der Schwachen” vor der Pleite war die Rede. Neben der finanziellen Hilfe     [...mehr]