Beiträge vom: Januar, 2010

Kategorie: Allgemein
29. Januar 2010

Tief „Jennifer“ ist zwar gerade dabei, nach Osten abzuziehen und vom nächsten Schneebringer, Tief Keziban, abgelöst zu werden. Doch „Jennifer“ hat ihrem Namen als Schneetief alle Ehre gemacht: Der Schnee wird tatsächlich immer tiefer und tiefer.

Tief "Jennifer": Und es schneit... ©Flickr/Kecko

An einigen Orten brachte Tief „Jennifer“ mehr als zehn Zentimeter Neuschnee, welche sich auf den “Altschnee” von Tief Daisy legten. Besonders im Osten Deutschlands haben die Menschen mit den Schneemassen zu kämpfen. Wenn man sein Auto unter der weißen Decke gefunden hat, heißt das noch lange nicht, dass man losfahren kann. Zuerst müssen Schneeberge mit durchdrehenden Reifen überwunden werden, bis man dann im Verkehrschaos landen darf.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
29. Januar 2010

Für einen bevorstehenden Versicherungswechsel nehmen viele Autofahrer einen der im Internet leicht zu findenden Kfz Versicherungsrechner in Anspruch. Der vermeintliche Helfer kann aber leicht die falsche, da nicht günstige Autoversicherung empfehlen.

Den Kfz-Versicherungsrechner für einen Versicherungsvergleich zu Rate zu ziehen, um die Beiträge einer Auto-Versicherung mit denen einen anderen abzugleichen, erscheint meist als gute Möglichkeit zum Geld Sparen. Maximal 500 Euro, wie die Anbieter dieser Kfz-Rechner in Aussicht stellen, dürften allerdings kaum einzubehalten sein. Wenn eine Kfz-Versicherung günstiger ist als eine andere, sind jedoch oft erhebliche Differenzen in den Serviceleistungen der Autoversicherungen festzustellen. Der Kfz-Versicherungsvergleich hat daher vor allem die Konditionen zu beleuchten; da sich diese meist nicht in Zahlen ausdrücken lassen, verschweigt der Versicherungsrechner.

neutrale oder unabhängige Kfz-Tarifrechner

Sogenannte neutrale oder unabhängige Kfz-Tarifrechner finanzieren sich häufig durch Provision für vermittelte Abschlüsse und Werbung. Zwar sind auch diese Rechner dazu gehalten, der Konkurrenz wegen korrekte Angaben zu machen, doch werden diese nicht überprüft. So ist es leicht, manche Autoversicherungen zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Hier ist Vorsicht angebracht.    [...mehr]


Kategorie: Boulevard
28. Januar 2010

Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, erlitt am Montag, dem 25. Januar, einen Herzinfarkt. Der Infarkt konnte durch schnelles Handeln der Ärzte abgemildert werden.

Jürgen Trittin ©Flickr/gruenenrw

Jürgen Trittin befindet sich nach Angaben seines Sprechers auf dem Weg der Besserung. Der Grünen-Chef wurde Montag überraschend in das Bundeswehrkrankenhaus in Berlin eingeliefert, später wurde er in die Charité verlegt, die über ein Herzkatheterlabor verfügt. Ein Sprecher erklärte, dass sich Trittin in den nächsten Tagen entlassen werden kann und sich dann mehrere Wochen auskurieren muss.

Jürgen Trittin: Für gesunde Lebensweise bekannt

Der 55-jährige Jürgen Trittin ist dafür bekannt, dass er ein gesundes Leben führt. Er treibt Sport, joggt und fährt ausschließlich Fahrrad. Außerdem isst er kein Schweinefleisch. Er wird laut des Sprechers keine Termine wahrnehmen, keine Politik machen und nach Medienberichten auch für den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen nicht zur Verfügung stehen.    [...mehr]


Kategorie: Politik, Wirtschaft
27. Januar 2010

Die Große Koalition beschloss in der vergangenen Legislaturperiode, dass die gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben können, wenn sie ihre Kosten durch das Geld aus dem staatlichen Gesundheitsfonds nicht mehr decken können.

Zusatzbeiträge bei Krankenkassen zur Finanzierung teurer Medizin ©Flickr/twicepix

Da die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Schulden von 3,9 Milliarden Euro angehäuft haben, sehen sich die meisten gezwungen, den ermöglichten Zusatzbeitrag auch zu erheben. Dieser wird unabhängig vom Einkommen direkt vom Kassenmitglied verlangt, der Arbeitgeber muss für die Kosten nicht aufkommen.

Zusatzbeiträge Krankenkasse: Schulden wegen hoher Kosten

Grund für die defizitäre Lage der meisten Krankenkassen ist nach Aussage der Vorsitzenden des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung, Doris Pfeiffer, nicht Missmanagement. Steigende Kosten bei Ärzten, Krankenhäusern und Medikamenten führen zur Lücke im Budget, womit nach Pfeiffers Ansicht alle Krankenkassen zu kämpfen haben.    [...mehr]


Kategorie: Leben
26. Januar 2010

Eltern treffen im Straßenverkehr ganz selbstverständlich Sicherheitsmaßnahmen für ihre Kinder: Fahrradhelme, Kindersitze, Reflektorwesten… Doch die meisten Unfälle passieren noch immer im eigenen Haushalt. Stiftung Warentest beschäftigt sich regelmäßig mit den potenziellen Gefahrenquellen. Darunter sehr häufig: Hochstühle.
Hochstühle bei Stiftung Warentest ©Flickr.com/treehouse1977

Ikea ruft gefährlichen Hochstuhl zurück

Spezielle Kinderstühle, vor allem ein Stokke Hochstuhl für Babys, sind absolut praktisch und oftmals eine unerlässliche Anschaffung, wenn man ein oder mehrere Kleinkinder daheim versorgt. Doch dass es sich hierbei oftmals um ein nicht gerade unbedenkliches Möbelstück handelt, zeigte die Rückruf Aktion des Möbelriesen Ikea vor gut einem Monat: Beim Hochstuhl Leopard kam es in mehreren Fällen zu Brüchen an der Sitzschale, so dass das Risiko des Verschluckens von gefährlichen Kleinteilen und Verletzungen durch Stürze gegeben ist. Das Motto: “Wohnst du noch, oder lebst du schon” – kann da im Schlimmstfall als “Wohnst du schon, und lebst du noch?” traurige Realität werden.

Die Möbelmarktkette bietet allen Käufern ein Rückgaberecht gegen volle Preiserstattung an.
Doch welche Hochstühle sind dann überhaupt noch sicher und empfehlenswert? Generell gilt: Vor dem Kauf sollte man sich über das Produkt informieren. Stiftung Warentest ist da immer eine sehr gute Anlaufquelle und liefert zusätzlich wichtige Hintergrundinformationen zu den Produkten.    [...mehr]


Kategorie: Leben
25. Januar 2010

Hat die weltweite Wirtschaftskrise 2009 rund 70% aller Unternehmen in Deutschland erfasst, sieht die Arbeitslosenquote mit einer Anzahl von ca. 3,47 Millionen Arbeitslosen nicht so erschreckend aus, wie Anfang des letzten Jahres noch angenommen. Grund dafür ist die Inanspruchnahme von Kurzarbeit und der flexiblen Reaktion von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, deswegen wird das Modell auch 2010 noch über 18 Monate angeboten.

Kurzarbeit für Fortbildungen nutzen  ©Flickr.com/Manuel Van De Weijer

Kurzarbeit in Deutschland auch 2010 über 18 Monate

Die Kurzarbeit Regelung in Deutschland, hat die Arbeitslosenzahlen während der Wirtschaftskrise im internatioalen Vergleich moderat gehalten. Hätten sonst einige Betriebe ihre Mitarbeiter entlassen müssen, konnten so für das Unternehmen wichtige, qualifizierte und wertvolle Facharbeiter erhalten werden. Durch Kurzarbeit fällt der Arbeitsablauf teilweise oder auch ganz weg, ohne dass es zur Kündigung kommt. Der Staat übernimmt bis zu 67% des Gehaltes, der Arbeitgeber wird zusätzlich dadurch entlastet, dass die Hälfte der Sozialbeiträge übernommen werden, ab dem 7. Monat sogar komplett.    [...mehr]


Kategorie: Leben
21. Januar 2010

20 Jahre nach der Wiedervereinigung klaffen weiterhin große, meist soziale, Unterschiede zwischen den Bürgern in Ost- und Westdeutschland. Während der Fokus meist auf die Belange der jüngeren Menschen gerichtet ist, sorgt sich der aktuelle Sozialreport des Bundesverband Volkssolidarität um die Entwicklung der Generation 50+ und fordert eine gerechte Angleichung der Rentenbeträge.

Risiko für Altersarmut im Osten größer   ©Flickr.com/Titoy'

Risiko der Altersarmut in Ostdeutschland größer

Eine Rentenangleichung in Deutschland bzw. ein Ausbau einer gezielten Arbeitsmarktförderung für das Alter zwischen 50 und 60 sieht der Verband Volkssolidarität für unabdingbar, um der weit auseinander klaffenden sozialen Schere zwischen Ost- und Westdeutschland entgegen zu wirken.

Im jährlich durchgeführten Sozialreport, dessen Ergebnis am 20. Januar veröffentlicht wurde, stuften mehr als 60 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche und finanzielle Lage eher als schlecht ein, während die ältere Generation vor 10 Jahren noch optimistisch in die Zukunft sah. Von Rentern als Gewinner der Einheit kann heute keine Rede mehr sein, meint Gunnar Winkler, Präsident von Volkssolidarität.

Sah man in den frühen Jahren die geringen Lebensunterhaltskosten in den neuen Bundesländern als Gewinn für die Renten Generation, ist die harte Realität unbestreitbar: Langzeitarbeitslosigkeit und geringere Löhne als in den westlichen Bundesländern, trüben den Blick in die Zukunft.    [...mehr]


Kategorie: International
18. Januar 2010

Die Klimapolitik der Europäischen Union lässt sich auf die Formel 20-20-20 bringen. Oberstes Klimaziel ist die Begrenzung der globalen Klimaerwärmung auf 2 Grad Celsius.

Demonstrieren für die Umsetzung der Klimaziele der EU ©Flickr/Natur og Ungdom

Die EU setzt sich mit ihren Klimaschutzzielen eine Frist bis zum Jahr 2020. Sie will die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 senken. Bei einem internationalem Klimaabkommen, welches das Kyoto-Protokoll ablösen soll, beabsichtigt die EU die Senkung auch auf 30 Prozent zu veranschlagen.    [...mehr]


Kategorie: International
14. Januar 2010

Am 28. Januar 2010 soll die internationale Afghanistan-Konferenz in London stattfinden.

Seit 2001 findet immer mal wieder eine Afghanistan-Konferenz statt. Rück- und Ausblick der Afghanistan-Mission sollen nun Ende Januar 2010 von den teilnehmenden Staats- und Regierungschefs sowie anderen wichtigen Akteuren diskutiert werden. Eine genaue Vorhersage konkreter Inhalte und Ziele ist bisher kaum möglich.

Viele Fragen zur Afghanistan-Konferenz 2010 sind noch offen ©Flickr/The U.S. Army

Afghanistan-Konferenz: Wer fährt hin?

International und national besteht bisher nur Konsens über den Termin und den Ort der anstehenden Konferenz. Laut Spiegel Online ist sich die Regierung Deutschlands noch nicht im Klaren darüber, wer überhaupt zur Afghanistan-Konferenz reisen solle. Eigentlich wäre es ein Pflichttermin für Außenminister Guido Westerwelle (FDP), jedoch haben auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) genauso wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Interesse an einer Teilnahme bekundet.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
11. Januar 2010

Das Tief Daisy hat über das Wochenende hinaus für viele Menschen zu einem Ausnahmezustand geführt, andernorts blieb das befürchtete Chaos jedoch aus.

Besonders der Nordosten Deutschlands musste mit meterhohen Schneeverwehungen fertig werden, die teilweise den Verkehr auf den Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein lahm legten. Im Landkreis Ostvorpommern galt bis Montag Katastrophenalarm, der Schulunterricht fällt in vielen Landkreisen heute aus. Selbst Räumfahrzeuge des Winterdienstes blieben in den bis zu drei Meter hohen Schneebergen stecken, weshalb häufig schweres Gerät, wie Bagger, zum Einsatz kam, um die Strecken freizuschaufeln. Auf der A20 sowie auf Rügen und an der Grenze zu Polen mussten Autofahrer aus ihren Fahrzeugen befreit werden, damit sie die Nacht in warmen Notunterkünften verbringen konnten.

Schneeverwehungen auf der Autobahn ©Flickr/heipei

Insel Fehmarn wegen Daisy völlig isoliert

Bahnfahrende mussten länger auf kalten Bahnsteigen ausharren, denn viele Nah- und Fernverbindungen konnten aufgrund des Wetters nicht bedient werden. Auf der Insel Fehmarn kommen zur Zeit keine Züge durch, viele Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Der Chef des Fehmarner Winterdienstes, Timo Jaedke, berichtete der Welt: „Neunzig Prozent der Insel Fehmarn sind dicht. Wir haben überall Verwehungen, es passiert gar nichts mehr.“ Dazu werden die Ostseeinsel und andere Küstengebiete von Deichbrüchen bedroht.    [...mehr]


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