Bereits seit Jahren boomt das Geschäft mit Online Dating – und es ist noch kein Ende abzusehen. Unzählige Single-Börsen schiessen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden. Zwar ist der Umsatz noch nicht annähernd so gross wie im Mutterland des Online-Datings, den USA, aber egal ob man nun hetero oder homo, alt, dick, schüchtern, Punk oder nur auf einen One-Night-Stand aus ist: für jeden ist jemand anderes dabei, und so finden sich immer mehr Paare auf den Strassen und im Freundeskreis, die sich online zusammengefunden haben.

Vor allem in den deutschen Grossstädten Berlin, München, Hamburg und Köln boomt das Online Dating. Hier leben besonders viele unfreiwillige Singles, Tendenz steigend. Zwar sollte man nicht jeder Statistik trauen, die beispielsweise behauptet, in Berlin lebe in jedem zweiten Haushalt nur eine einzelne Person, weshalb man von einer Single-Quote von 50 Prozent ausgehen könne. Selbst dem dümmsten Milchmädchen sollte auffallen, dass an der Schlussfolgerung dieser Rechnung etwas nicht stimmt. Denn: übertragen auf die Bevölkerungszahl bedeutet dies natürlich keinesfalls, dass jeder zweite allein lebt und/ oder Single ist. Auf die Gesamtbevölkerung Berlins bezogen lebt etwa ein Viertel der Einwohner in Einpersonenhaushalten. Wie viele dieser Personen Singles sind, darüber kann nur spekuliert werden.
Wandel des Online Datings in den letzten Jahren
Doch zurück zum Online Dating: Tatsächlich hat sich das Kennenlernen und Verabreden über das Internet in den letzten Jahren von seinem Schmuddelimage befreit, das meist [...mehr]

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Ab 2011 soll der bislang 9 Monate umfassende Wehrdienst auf 6 Monate verkürzt werden. Dies ist ein Kompromiss der Schwarz-Gelben Koalition. Zuvor hatte FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle eine völlige Abschaffung des Wehrdienstes gefordert.

Wehrdienst verkürzt – Kompromisslösung bei den Koalitions-Verhandlungen
Auf 6 Monate soll der Wehrdienst verkürzt werden, so beschloss die Schwarz-Gelbe Koalition. Die Lösung ist ein Kompromiss, nachdem Guido Westerwelle die völlige Abschaffung der unzeitgemäßen Wehrpflicht und statt dessen die Errichtung einer Freiwilligenarmee gefordert hatte. CDU Kanzlerin Angela Merkel machte jedoch von Anfang an klar, dass eine völlige Abschaffung von Wehrpflicht und Wehrdienst nicht in Frage käme.
Der verkürzte Wehrdienst soll nun eine dreimonatige Grundausbildung, zwei Monate Spezialausbildung und einen Monat in einem Fachdienst umfassen. Dazu sollen die Wehrpflichtigen den Anspruch auf einen Monat Urlaub haben. Ob dieser auf die 6 Monate Wehrdienst aufgerechnet wird, also ein Pflichtdienst von 7 Monaten mit 6 monatiger Ausbildungszeit beschlossen wird, ist dabei noch nicht klar. [...mehr]

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Die Wahl in Afghanistan gilt weiterhin als zweifelhaft. Dem vorläufigen Sieger der Präsidentschaftswahl, Hamid Karsai, wird in über 2300 Fällen Wahlbetrug vorgeworfen. Nach den Ergebnissen einer erneuten Auszählung fehle ihm die absolute Mehrheit. Die Öffentlichkeit verlangt noch diesen Monat nach Neuwahlen.

Wahl in Afghanistan – Zweifel von allen Seiten
Nach der Präsidentschaftswahl am 20. August wird unter der Afghanischen Bevölkerung immer deutlicher der Wunsch nach Neuwahlen laut. Präsident Hamid Karsai wird Wahlbetrug und Manipulation bei der Stimmauszählung vorgeworfen. Die unabhängige Wahlbeschwerdekommission (ECC), die von der UNO unterstützt wird, kommt zu dem Entschluss, dass Amtsinhaber Karsai gegen den Rivalen und ehemaligen Außenminister Abdullah Abdullah nicht die absolute Mehrheit erreichte und deswegen eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten nötig sei.
Zweifelhaftes Ergebnis – in Afghanistan werden Stimmen nach Neuwahlen laut
Schon kurz nach der Wahl wurden kritische Stimmen und Proteste gegen das Wahlergebnis laut. Allein 2300 Einwände und Beschwerden gingen bei der ECC ein. Neuauszählungen ergaben zwar eine Mehrheit der Stimmen für Karsai, jedoch konnte er sich offensichtlich nicht absolut durchsetzen. Manipulationsvorwürfe werden nicht nur von der gegnerischen Seite, sondern auch von EU-Beobachtern laut. Darauf fand am 15. September eine weitere Wahlauszählung statt. [...mehr]

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Die Hartz IV Regeln sollen unter der Schwarz-Gelben Koalition gelockert werden. So sollen Langzeitarbeitlose mit Verbesserungen in in den Bereichen der privaten Altersvorsorge und mit einer Anhebung des Schonvermögens rechnen dürfen. Kritiker sehen in der angeblichen Entlastung eine Mogelpackung.

Neue Regeln für Hartz IV
Die Schwarz-Gelbe Koalition möchte angeblich mit den neuen Regeln zum Hartz IV ein Zeichen für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland setzen. So sollen Langzeitarbeitslose bald mit einer Erhöhung des Schonvermögens von 250€ auf 750€ pro Lebensjahr für die private Altersvorsorge rechnen dürfen. Der Betrag muss allerdings so angelegt werden, dass er erst ab Beginn des Rentenanspruchs verfügbar ist. Hartz IV Empfänger sollen nicht mehr gezwungen werden Gelder aus der Altersvorsorge aufzubrauchen, bevor die Sozialleistungen gewährt werden. Diese Maßnahme soll ein Fangnetz gegen die in Deutschland drohende Altersarmut bilden.
Entlastung für Hartz IV-Empfänger?
Mit weiteren Verbesserungen sollen auch Leistungsempfänger rechnen können, die Besitzer von Privatimmobilien wie Wohnungen und Häuser sind. Diese sollen anrechnungsfrei bleiben und nicht mehr, wie bislang geregelt, auf eine bestimmte Quadratmetergröße beschränkt sein (für einen 4 Personenhaushalt 120m²) oder ausschließlich vom Besitzer bewohnt werden dürfen. Im Klartext heißt das, dass Besitzer ihr Eigentum behalten dürfen und nicht, wie bislang vorgeschrieben, zur Grundsicherung veräußern müssen.
Ein weiterer Punkt der Neuregelungen für Hartz IV Empfänger soll eine Anhebung des Zuverdiensts sein, ohne dass daraus eine Kürzungen der Transferleistungen resultiert. Die Höhe des bisher auf 100 € beschränkten Betrags, ist jedoch noch nicht festgelegt. [...mehr]

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Der US-Präsident erhält für Viele überraschend den Friedensnobelpreis für seine Förderung des internationalen Dialogs, sein Engagement für eine atomwaffenfreie Welt und sein Eintreten für den Klimaschutz.
Neben Verwunderung wurde allerdings auch erste Kritik an der Entscheidung des Osloer Komitees laut.
Nobelpreis für Obama – Kritik auch im eigenen Land
Zu früh sei die Wahl auf Obama gefallen. Nach nur neun Monaten im Amt erhalte Obama einen der prestigeträchtigsten Preise der Welt, ohne konkrete Erfolge vorweisen zu können, kritisierten vor allem republikanische Politiker die Osloer Entscheidung. Aber auch Obama selbst reagiert überrascht und bescheiden. Er sei nicht der Ansicht, dass er die Auszeichnung verdiene. Er verstehe den Preis aber als Verpflichtung für eine Fortsetzung seines auf Dialog und Zusammenarbeit basierenden außenpolitischen Kurses und werde ihn deshalb annehmen.

Tatsächlich wird eher ein Polit-Image ausgezeichnet, das Obama bereits während seines Wahlkampfes entwickelt hat. Die weltweite Freude über das Abtreten von George W. Bush und den Einzug eines afroamerikanischen Präsidenten ins Weiße Haus hat Obama die Aura eines Erneuerers eingebracht, dem man beinahe alles zutraut. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt beginnt sich dieses Image allerdings schon ein wenig abzunutzen.
Friedensnobelpreisträger Barack Obama – Bislang magere Bilanz
Obamas Eintreten für den Frieden ist bislang wenig mehr als eine Absichtserklärung. Weder seine klaren Worte zum Nahostkonflikt noch sein Gesprächsangebot an den Iran haben bislang konkrete Konsequenzen gehabt. Obamas Talent ist eine Rheorik, die einen Neuanfang postuliert, etwa in seiner Rede an die islamische Welt, dabei allerdings schwammig bleibt und darüber hinaus oft an den Verhandlungspartnern scheitert, die sich nicht so leicht mitreißen lassen wie die öffentliche Meinung. Der Iran hält an seinen Nuklearplänen fest, in Afghanistan wird demnächst über eine Aufstockung des Truppenkontingentes zu entscheiden sein und Pakistan steht weiterhin vor dem Staatszerfall. Auch Nordkorea ist immer noch ein Risikokandidat und die vielgelobte weltweite nukleare Abrüstung wird zu Obamas Lebzeiten wohl auch eine Vision bleiben. Lediglich der Ton der amerikanischen Außenpolitik hat sich verändert. Nach der rüpelhaften Cowboyrhetorik seines Vorgängers war das allerdings genauso notwendig wie unvermeidlich. [...mehr]

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Der amtierende hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) gilt Berichten zufolge als Angela Merkels Wunschkandidat für das Finanzressort.
Ob Koch tatsächlich als Nachfolger von Peer Steinbrück (SPD) den begehrten Ministerposten bekommt bleibt aber zumindest fraglich.
Roland Koch dementiert Wechsel ins Bundeskabinett
Die Koalitionsverhandlungen laufen gerade erst an, da beginnen wie erwartet in den Medien die Spekulationen um mögliche Posten innerhalb der neuen Bundesregierung. Nach Berichten der “Bild am Sonntag” soll Roland Koch dabei als neuem Bundesfinanzminister nun eine entscheidende Rolle zukommen.

Koch selbst hatte einen möglichen Wechsel in die Bundespolitik bislang immer dementiert. Trotzdem gibt es bereits ein mögliches Szenario für den Fall, dass Angela Merkel in Berlin nicht auf Koch verzichten will. Als hessischer Ministerpräsident könnte Koch dann durch den bisherigen Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) abgelöst werden. [...mehr]

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Mahatma Gandhi ist auch 60 Jahre nach seinem Tod weltweit ein Symbol des gewaltfreien Widerstandes. Gandhi entwickelte das Konzept Satyagraha, um die Vernunft und das Gewissen des Gegners mit gewaltfreien Aktionen anzusprechen. Mit den Mitteln der Gewaltlosigkeit kämpfte der Jurist gegen die britische Kolonialherrschaft und für die Unabhängigkeit Indiens.
Als oberstes Prinzip lehrte Gandhi die eigene Gewaltlosigkeit und die Bereitschaft Schmerz und Leiden auf sich zu nehmen und ist damit zum internationalen Vorbild im Kampf für den Frieden geworden.

Gandhi Jayanti in Indien
In Indien ist der Geburtstag Mahatma Gandhi, der 2. Oktober, einer von drei nationalen Feiertagen. Gandhi gilt in Indien [...mehr]

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Der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel tritt nach dem Wahldebakel der SPD aller Voraussicht nach die Nachfolge von Franz Müntefering an.
Gabriels neue Position ist Teil einer personellen Erneuerung der Parteispitze, die am Mittwoch Abend in einer gemeinsamen Sitzung von prominenten Größen der Bundes-SPD und Vertetern der Landesverbände beschlossen wurde.
Sigmar Gabriel – Teil der personellen Erneuerung
Nachdem außer dem bisherigen Parteivorsitzenden Franz Müntefering auch Generalsekretär Hubertus Heil und der Vizevorsitzende Peer Steinbrück ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekanntgaben, kündigt sich also eine umfassende Erneuerung der Parteispitze an, die vor allem parteiintern nach dem schwachen Abschneiden bei der Bundestagswahl gefordert wurde.

Neue SPD-Spitze: Spagat zwischen den Parteiflügeln
Bis zuletzt war unklar ob der gescheiterte Kanzlerkandidat Steinmeier neben dem Fraktionsvorsitz im Bundestag auch das Amt des Parteivorsitzenden anstreben würde. Gegen eine solche Machtkonzentration innerhalb der SPD sprach aber vor allem die Tatsache, dass Steinmeier als gescheiterter Kandidat und Mitarchitekt der viel kritisierten Agenda 2010 nicht den dringend notwendigen Neuaufbruch und eine auseinandersetzung mit der bisherigen SPD-Politik signalisiert hätte. [...mehr]

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Westerwelle wurde Vom Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) bereits am zehnten September zum besten politischen Redner ernannt. Ausgewertet wurden dafür Wahlkampfreden Westerwelles aus vier Monaten Bundestagswahlkampf.
Egal ob als Außen- oder als Superminister, Westerwelle wird künftig mehr als genug Gelegenheit haben, seine polierte Rhetorik auf den Bürger loszulassen.

Guido Westerwelle – originelle Bildersprache?
Der FDP-Vorsitzende setze sich bei der Juryentscheidung dabei unter anderem gegen SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier durch, dessen zum Teil “floskelhafte Sprache” sein ansonsten kompetentes Auftreten schwäche. Kriterien waren neben Aufbau, Argumentation und Verständlichkeit der Rede selbst auch die Präsentation im Hinblick auf Körpersprache und Auftreten. [...mehr]

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