Beiträge vom: Juni, 2009

Kategorie: International, Leben
12. Juni 2009

Überraschend hat der Schweizer Pharmakonzern Novartis angekündigt, voraussichtlich ab Herbst in der Lage zu sein, den gerade von Wissenschaftlern der Universität Marburg entwickelten Impfstoff gegen die aktuell grassierende Schweinegrippe auf den Markt zu bringen. 

Laborarbeit, ©flickr by kaibara87



Bislang sind 140 Todesopfer und 27.000 Erkrankungen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe bekannt. Die weltweite Besorgnis steigt schon seit Wochen.

Die Virologen waren mit der Impfstoff-Entwicklung wesentlich schneller vorangekommen als erwartet, da     [...mehr]


Kategorie: Allgemein
11. Juni 2009

Die Politik kocht ihr eigenes Süppchen. So denken wohl viele, sonst würde die Wahlbeteiligung nicht so in den Keller sinken. Woran liegt es, dass ein großes allgemeines Desinteresse besteht?

Brüssel © flickr / Mishkabear

Es ist sicherlich gefährlich diese These zu verallgemeinern, doch fakt ist, dass die Wahlbeteiligung dieses Jahr so schlecht war wie noch nie. Vielleicht liegt es daran, dass auf EU Ebene keine Bindung besteht, aber bei den vorangegangen Wahlen sah es schließlich nicht anders aus.

In Bayern meint man eine Lösung gefunden zu haben. Da schob man die Wahlbeteiligung auf die Pfingstferien. Das ist zu kurz gesehen, denn nicht ganz Deutschland hat Pfingstferien, trotzdem freuen wir uns, dass die Wahlbeteiligung in Bayern aufgrund der vereinfachten Fernwahl am höchsten war.

Ich möchte hier keine Diskussion über Wahlen im Allgemein verfassen, sondern einfach nur fragen, warum man auf ein Recht, für das einige ziemlich lange Menschen gekämpft haben, so ohne jeden scheinbaren Sinn verzichtet?

Stiller Unmut ist für mich Quatsch, dieses Argument sehe ich nicht ein. Man muss wissen, dass jede Stimme den Parteien Geld bringt und jeder stiller Unmut in einen großen Topf kommt der dann an alle geht. Das ist jetzt etwas vereinfacht vormuliert, bedeutet jedoch das man jeder Partei hilft, auch solchen, die ich niemals unterstützen wollen würde!

Dann ist es vielleicht schon besser den Stimmzettel ungültig zu machen. Furchtbar lächerlich fande ich diese Woche übrigens den Vorschlag seitens der Politik Strafe bei Nichtwahl zahlen zu lassen. Das widerspricht meiner Vorstellung einer freien Wahl.

Egal wo, ob auf der Arbeit, an der Universität und auch schon in der Grundschule, es gibt wenige die was tun, viele die Meckern und noch weniger solche, die wirklich was erreichen.

Wann beginnt die Zeit wohl die Zeit wo jeder sich wenigstens ein bisschen verantworlich fühlt?    [...mehr]


Kategorie: Boulevard, Kommentar
11. Juni 2009

In ihrem neuesten Video-Export “Paparazzi” geht es mal wieder hoch her. Man fragt sich, was denn wichtiger ist: die Musik oder das Drumherum.

Oder anders gefragt: Gefällt sich die New Yorkerin einfach als Skandalnudel, ohne dass das irgendwas mit Marketing zu tun hätte, oder hat sie es einfach nötig, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erreichen? Auf diese Frage fällt die Antwort wohl nicht allzu schwer.Lady Gaga, Sex, Gewalt, Pornografie, Skandal

Ob Pornografie oder Gewalt-Verherrlichung eine Rolle spielen in ihren Videos – die Aufmerksamkeit der Presse ist ihr gewiss, v.a.     [...mehr]


Kategorie: Allgemein, International
10. Juni 2009

Es kommt doch immer auf die Perspektive an: welche Kriterien machen wohl die Wichtigkeit einer Großstadt aus?  Und wie kann man diese objektiv oder gar numerisch messen und analysieren. Immer wieder werden Ranglisten von Großstädten und Metropolen erstellt. Danach beschweren sich die Einwohner der Städte, die in den Erhebungen zur aktuellen Umfrage gar nicht erst vorgekommen sind.

London, ©flickr by EO1

Nun  sind gleich drei deutsche Großstädte in zumindest einer von vier Kategorien in die Top Ten gerutscht. Insgesamt 40 Großstädte weltweit wurden für den Vergleich ausgesucht und konnten gegenüber anderen Städten punkten: Ein britischer Makler, der die Untersuchung in Auftrag gegeben hatte, benannte die 40 seiner Meinung nach wichtigsten Städte, um     [...mehr]


Kategorie: Leben, Wissen
9. Juni 2009

Ein neuer Farbstoff hilft seit Kurzem bei der operativen Bekämpfung von Krebs-Tumoren. Mehrere Stunden vor der Operation vom Patienten eingenommen, hilft er dem Chirurgen bei der Entfernung des Tumors, zwischen gesundem und krankem Gewebe zu unterscheiden.

surgery, Tumor, Krebs-Tumor, Wunderfarbe, Farbstoff, Blaulicht, Fluoreszenz

Seit März wird in Siegen mit der neuen Wunderfarbe gearbeitet. Dies ist allerdings sehr teuer, kosten doch sowohl die Farbe und die benötigte technische Ausrüstung, als auch die spezielle Ausbildung des Personals viel Geld.

Zudem wurde die neue Methode bisher    [...mehr]


Kategorie: Wissen
4. Juni 2009

Fast täglich liest man in Zeitung und Internet über die Klimaveränderung und die sich daraus ergebenden Komplikationen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch die notwendigen Implikationen bezüglich unseres Verhaltens werden regelmäßig heiß diskutiert.

In Kiel diskutieren derzeit Klimaforscher u.a. über die Möglichkeit, die Erde in naher Zukunft abzukühlen, um so der Erderwärmung aktiv entgegen zu wirken, bevor sie so weit voran schreitet, dass kaum oder kein Leben auf der Erde mehr möglich ist. Schon heute jagt ein Wärmerekord den nächsten.

Vom Prinzip her nicht schwer nachzuvollziehen, von der Umsetzung nach Meinung von Klimaforscher Prof. Martin Visbeck vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften  theoretisch in ca. 50 Jahren vorstellbar. In die Stratosphäre könnten Partikel eingebracht werden, die das Sonnenlicht daran hinderten, in die Atmosphäre einzudringen und so durch den bekannten Treibhauseffekt die Erde weiter zu erwärmen. Der Erde würde quasi eine Sonnenbrille aufgesetzt werden.Erderwärmung, Klimakolloquium, Klimawandel, Sonnenbrille

Erschwerend käme allerdings ein weiteres Problem dazu, nämlich die nötige Abstimmung zwischen den beteiligten und betroffenen Staaten, also allen.

Standpunkte der Wissenschaftler beim Klimakolloquium

Einige Klimaforscher, Wissenschaftler und andere Personen, die mit der Idee vertraut sind, lehnen sie kategorisch ab und weigern sich angesichts potentieller Gefahren, überhaupt Zeit in die Weiterentwicklung zu investieren. Zu weitreichend, zu unüberschaubar, zu unvorhersehbar mutet die Idee der globalen Sonnenbrille an.
Andere argumentieren so, dass man angesichts der bevorstehenden Klimaveränderungen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen müsse, um den Gefahren des Klimawandels entgegen zu wirken.

Tatsächlich wäre der Umfang der so vom Menschen veranlassten Einmischung in Natur und Kosmos und den daraus resultierenden Konsequenzen auf einem völlig neuen Level angekommen. Da ist es doch durchaus verständlich, wenn es der ein oder andere mit der Angst zu tun bekommt und den Vorschlag von Anfang an abblockt, auch in Hinblick auf die momentan ebenfalls aktuelle Diskussion um die Nutzung von genmanipulierten Lebensmitteln. Auch hier ist das Ausmaß dessen, was geschehen könnte, kaum zu prognostizieren, zu groß noch sind die Lücken der Wissenschaft, zu groß die Komplexität des Themas.

Es bleibt also abzuwarten, zu welchen Erkenntnissen und Ergebnissen die Klimaexperten in Kiel kommen werden.    [...mehr]


Kategorie: Kommentar
3. Juni 2009

Laut einer vom Spiegel in Auftrag gegebenen Umfrage wünschen sich 83% der befragten Deutschen, Bundespräsident Horst Köhler „in einer wichtigeren Rolle“ in der Politik zu sehen. Natürlich ist dieses Ergebnis als Resultat einer allgemeineren Umfrage zur Ermittlung der Popularitätswerte deutscher Politiker zu verstehen. Dennoch stellt sich die Frage, was sich die Teilnehmer dieser Umfragen konkret darunter vorstellen.

Man stelle sich also die Umfragesituation vor: der Interviewer leiert eine Liste von Politikern herunter mit der Aufforderung, jeweils anzugeben, ob man die Person kenne und ob man sich wünsche, sie in Zukunft „in einer wichtigeren Rolle“ zu sehen.
Aus den Ergebnissen von einigen hundert Befragten erstellt das Umfrageinstitut eine Rangliste, wie sie regelmäßig im Spiegel betrachtet werden kann.

Köhler beim World Economic Forum NYC 2002, World Economic Forum@flickr

Nun bin ich kein Experte, was Umfragen betrifft, dennoch frage ich mich bei diesen Umfragen immer wieder, ob den Beteiligten das Paradoxe an der Sache selbst bewusst ist:
83% der Befragten geben an, dass sie Horst Köhler kennen, was zumindest zu der Vermutung Anlass gibt, dass sie wissen, dass sie vom Bundespräsidenten sprechen. Die Tatsache, dass der Bundespräsident das höchste Amt im Staat vertritt, dürfte nicht allen Interviewten bekannt sein. Was allerdings meinen diejenigen, die sich auch dieser Tatsache bewusst sind, damit, dass sie sich wünschen, Köhler in Zukunft „in einer wichtigeren Rolle“ zu sehen? Nun stammt dieser neueste Umfragewert allerdings aus der Zeit nach der letzten Bundespräsidentenwahl, aus einer Zeit also, in der sich der ein oder andere noch einmal mit dem Prozedere der Bundespräsidentenwahl , den Aufgaben und der Position des Bundespräsidenten im Staatsgefüge auseinandergesetzt hat und nun fordert, der BP möge doch in Zukunft direkt vom Volk gewählt werden.

Es gibt nach meiner Meinung zwei Möglichkeiten:
1.Entweder es ist die nächste Stufe auf der Karriereleiter in der internationalen Politik gemeint, also beispielsweise ‘gewählter König von Europa’ oder auch ‘ennemy n° 1′ .
2.Oder 83% der Befragten wünschen sich, dass Herrn Bundespräsident Köhler mehr Befugnisse eingeräumt werden sollten, also beispielsweise den Oberbefehl über das Heer oder auch die Beförderung zum Präsidialkanzler

Vielleicht ist es also Zeit dafür, dass zwar der Bundespräsident weiterhin nicht vom Volk direkt gewählt wird, jedoch zumindest die Verfasser der Spiegelumfragen endlich eine zeitgemäße Formulierung finden für die Frage nach der Popularität deutscher Politiker. Schließlich steht mit der Bundestagswahl 2009 demnächst eine Wahl ins Haus, bei der das Volk mal wieder mitmachen darf, nachdem es sich beim Spiegel darüber informiert hat, wer in Zukunft “in einer wichtigeren Rolle” zu sehen sein soll.    [...mehr]


Kategorie: International
2. Juni 2009

Wie man der Webseite des Unternehmens und verschiedenen Medien entnehmen kann, unterstützt die Cresces Gruppe nun auch Toxavis und geht damit in Richtung Krebsforschung. Immunotoxine sollen die Wissenschaft in diesem Bereich nun vervollkommnen und die Krebstherapie voran bringen.

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