Beiträge vom: März, 2009

Kategorie: Politik
30. März 2009

Nun verkündete Fritz Schramma seinen Rücktritt und ist damit aus dem Amt des Oberbürgermeisters von Köln entlassen.

Oberbürgermeister Schramma / Köln © Flickr by maleika2006

Gut einen Monat ist das Drama des eingestürztens Kölner Stadtarchiv nun her und Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) zog die die Konsequenzen. Er geriet heftig in die Kritik mit seinem Verständnis für Krisenmanagement und wird nun bei der Wahl zum Oberbürgermeister am 30. August nicht teilnehmen.

Der seit 9 Jahren amtierende Oberbürgermeister von Köln, verkündete jüngst, dass er verhindern wollen, das der Einsturz des Stadtarchives ein Wahlkampfthema wird und noch mehr in die Politik eindringt. Weiter sagte er, das es wohl viele Bürger gebe, welche keine Tabus mehr kennen und welchen das bleibende Wohlergehender Stadt Köln, im Gegensatz zum Wahlergebnis, unwichtig ist.

Jüngst wurde dem 61-Jährigen

OB Schramma

vorgeworfen, er würde sich der sich vor der politischen Verantwortung des geschehenen Unglücks fürchten.

Am 3. März kamen 2 Menschen in Folge des Einsturzes des Kölner Stadtarchives zu Tode die Ursache ist bis heute nicht geklärt, vermutlich waren aber Grundwasser-Probleme einer nah gelegen U-Bahn Baustelle Auslöser der Einsturzes. Alles was dem folgte, waren Schuldzuweisung von einer Seite zur Anderen aber ein Verantwortlicher ließ sich nicht finden.

So kritisierte Fritz Schramma die Verkehrsbetriebe und den Baudezernent (Bernd Streitberger/CDU) und leitete disziplinar-rechtliche Prüfungen gegen alle Beteiligten an. Insbesondere gegen die diejenigen, welche vielleicht etwas gewusst haben, aber nichts gesagt haben.

Auf die Frage, ob der Bau der U-Bahn fortgeführt werden soll oder nicht, zeigte Schramma sich unsicher und wich konkreten Fragen aus. Am 19.03.2009 leitete die zuständige Staatsanwaltschaft zudem Ermittlungen gegen OB Schramma ein, selbiger soll vertrauliche Sitzungen zum Archiv-Einsturz  illegal mitgeschnitten haben. Weiter sprach er im Stadtrat davon, die Kritik an ihm sei hinterhältig und es würde eine Hetzkampagne gestartet worden sein.

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs zog nun auch für Fritz Schramma Folgen mit sich und bedeut zeitgleich das politische Ende für den Kölner Oberbürgermeister. Nun muss sich die Kölner CDU auf die Suche nach einem geeigneten, neuen Spitzenkandidaten machen, denn Schramma war bereits in aller Form als OB-Kandidat aufgestellt worden.    [...mehr]


Kategorie: Politik
26. März 2009

Der Tag der Bundestagswahl nähert sich und der Ton in der großen Koalition verschärft sich. Jetzt erhebt SPD-Chef Franz Müntefering das Wort und setzt zur scharfen Kritik gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel an.

Es sind nur ein paar Tag seit „Berliner-Rede“ von Bundespräsident Horst Köhler und seinem Appell, an die Regierungkoalition, auf populistische Schaukämpfe hinsichtlich der Bundestagswahl zu verzichten, vergangen. Schon setzt SPD-Chef Franz Müntefering in einem Interview mit der Bild-Zeitung zur scharfen Kritik an der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel an.

Franz Müntefering © fickr / baranek

„In den vergangenen Wochen ist der Ton schriller geworden, weil Frau Merkel Absprachen nicht einhalten kann oder will.” Angela Merkel gehe es nur um Machterhalt, das sei unter dem Bundeskanzler Gerhard Schröder anders gewesen. Wenn er von einer überzeugt gewesen sei, habe er darum gekämpft. So lautet Münteferings vernichtendes Urteil.    [...mehr]


Kategorie: Medien
22. März 2009

Der neue Internet Explorer ist diese Woche von Microsoft herausgegeben worden.

Microsoft hat den IE8 herausgebracht ©privat

Rund 68 Prozent aller Internetnutzer verwenden zum Surfen den Internet Explorer. Was zunächst nach viel klingt, bereitet so manchem Manager bei Microsoft jedoch graue Haare, denn in den letzten Jahren ist die Konkurrenz, allen voran Mozilla, immer stärker geworden.
Dies soll sich nun mit dem Internet Explorer 8, der in dieser Woche erschienen ist und seit Donnerstag auch in deutscher Sprache zum Download bereit steht, ändern.

Zahlreiche neue Funktionen wie Schnellinfos, Web Slices, eingefärbte Registerkarten und feinjustierten Datenschutzmechanismen enthält der IE8 und soll damit wieder mehr User gewinnen. Zahlreiche Internetseiten werden unter dem neuen Browser nun erst einmal ungewohnt aussehen, denn manche Darstellung weicht unter dem IE8 vom gewohnten alten Erscheinungsbild ab. Das liegt daran, dass sich der IE8 als bislang einziger Browser an die Vorgaben des World-Wide-Web-Konsortiums hält, das die Richtlinien für die Befehle vorgibt. Dass die Darstellung vieler Seiten nicht sauber wiedergegeben wird, hat man wohl schon geahnt und so enthält der neue Browser auch einen Kompatibilitätsmodus. Landet man also auf einer seltsam wiedergegebenen Seite, genügt ein Klick und die Seite wird anders dargestellt.

Besonders schnell soll der Internet Explorer 8 sein, Tests von verschiedenen Medien-Portalen haben dies bislang jedoch nicht bestätigen können.

Ganz besonders unschön: Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung des IE8 gelang es einem jungen Deutschen auf der Sicherheits-Konferenz CanSecWest im kanadischen Vancouver, den neuen und angeblich sicheren Browser zu hacken und dadurch Kontrolle über einen fremden Rechner zu erlangen.

Vermutlich wird Microsoft jedoch zumindest diese Sicherheitslücke im Nu behoben haben. Denn ansonsten bietet der integrierte SmartScreen-Filter, der Websites bereits vor dem Besuch in Sekundenschnelle nach Sicherheitsdefiziten scannt, recht hohen Schutz. Ebenso wie die “InPrivate-Filterung”, ein Blockadesystem, das der angewählten Internetseite verbietet, Informationen über das Surf-Verhalten des Nutzers zu sammeln.

Praktisch ist auch die “InPrivate-Browsen”-Funktion, die wohl für den Besuch besonders sensibler Seiten wie zum Beispiel Erotikseiten gedacht ist und deswegen auch bereits jetzt den Beinamen “Porno-Modus” trägt. Wird diese Funktion aktiviert, speichert der Browser keinerlei Daten über den Besuch der aktuellen Seite und so kann ein anderer Benutzer nicht nachvollziehen, welche Seite zuvor besucht wurde.    [...mehr]


Kategorie: Medien
21. März 2009

In den letzten Wochen hat die Firma Connects 2 content GmbH vielen Internetbenutzern einen ordentlichen Schrecken eingejagt, indem sie zahlreiche Zahlungsaufforderungen verschickte- unberechtigterweise.

Mehr als 300 Strafanzeigen gingen binnen weniger Tage bei der Polizei ein ©marco_broscheit/ Flickr

So betrieb die Firma Connects 2 Content GmbH die beiden Internetseiten Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de.
Wer dort Informationen suchte, musste sich zunächst einmal registrieren- zunächst kostenlos. Und genau das taten auch hunderte von Internetnutzern.

Das dicke Ende kam dann jedoch im Februar und März: Hunderte, wenn nicht gar tausende der angemeldeten User bekamen auf einmal eine Zahlungsaufforderung, in der unter anderem auch folgender Absatz enthalten war:
“…wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Premium-Mitgliedschaft der Internet-Community Fabriken.de. Nachdem wir Sie am 14.01.2009 und 10.02.2009 über die zukünftige Kostenpflichtigkeit von Fabriken.de informiert haben, wurde das Ihnen gesetzlich eingeräumte Sonderkündigungsrecht nicht in Anspruch genommen. Wir freuen uns daher, dass unser Angebot Ihren Zuspruch gefunden hat und erlauben uns, für die Bereitstellung und Erbringung unserer Dienstleistung das vereinbarte Nutzungsentgelt gemäß der folgenden Aufstellung in Rechnung zu stellen:
12-Monatszugang für Fabriken.de – 84,00 EUR
Zeitraum: 01.02.2009 – 01.02.2010 – Zahlung laut AGB ein Jahr im Voraus
zu zahlender Rechnungsbetrag: 84,00 EUR…”

Still und heimlich hatten die Macher der Seiten die Geschäftsbedingungen geändert und hierüber angeblich einen Newsletter versendet. Wer nicht widersprochen hat, sollte zahlen.

Nun funktioniert das deutsche Recht zum Glück nicht ganz so simpel, denn aus einer kostenlosen Mitgliedschaft kann nicht durch eine einseitige Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft werden.

Das wussten die Betreiber mit Sicherheit auch. Es ist zu vermuten, dass der Schockeffekt die Kassen klingeln lassen sollte, denn leider lassen sich viele Internetnutzer von Zahlungsaufforderungen, Mahnungsdrohungen und natürlich auch der Androhung des Inkasso-Verfahrens einschüchtern und zahlen lieber, als sich zur Wehr zu setzen.
Nicht wenige Internet-Vertragsfallen basieren exakt auf diesem Prinzip.

Am Beispiel von Connects 2 Content lässt sich jedoch wunderbar zeigen, wie sich User gegen eine derartige Abzocke zur Wehr setzen können. Bereits wenige Stunden nach Versand der Zahlungsaufforderung wimmelte es in verschiedenen Verbraucherschutz-Foren vor Einträgen betroffener Nutzer. Während sich ein Teil der Betroffenen noch mit Widerspruchsschreiben zur Wehr setzen wollten, nutzten zahlreiche andere den direkten Weg der Online-Strafanzeige bei der Kriminalpolizei.
Die Verbraucherzentralen und die Polizei blieben nicht lange tatenlos.

Die Kriminalpolizei Düsseldorf hat hierzu folgende Pressemitteilung herausgegeben:
Verdacht des Leistungsbetruges – Bislang 300 Anzeigen – 28-jähriger Mann im Visier der Ermittler – Weitere Geschädigte gesucht

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Kategorie: Boulevard
21. März 2009

Eine Woche ist Ko Raya der kleine asiatische Elefant nun alt und verzaubert die Besucher im Berliner Zoo.

Elefantenbaby © flickr / EuroMagic

Es wird eine langjährige Tradition fortgesetzt. Sie ist der 21. Elefant, welcher in Berlin das Licht der Welt erblickt hat. Das kleine Wunder bringt mittlerweile schon gute 200 Kilo auf die Waage und wiegt am siebten Lebenstag also schon mehr als jemals ein Mensch es tun würde.

Ein Hype wie bei Knut dem Eisbären wird wohl nicht erwartet, trotzdem dieses Jungtier lässt einem das Herz schmelzen. Laut Tierarzt erfreut das Baby sich bester Gesundheit und bewältigt die ersten Schritte in seinem Leben mit bravour.

Der Name wurde gestern vergeben und benannt ist das Jungtier nach einer kleinen Koralleninsel in Asien.

Infos zu Öffnungszeiten und Preisen finden Sie unter zoo-berlin.de.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
20. März 2009

Das Urteil gegen Fritzl wurde gestern gesprochen: Lebenslänglich für den Inzestvater aus Amstetten.

Am gestrigen Nachmittag wurde das Urteil über Josef Fritzl, den Mann der seine heute 42-jährige Tochter, 24 Jahre lang in einem Kellerverlies in Amstetten eingesperrt und mit ihr sieben Kinder gezeugt hatte, gesprochen. Eines der Kinder verstarb, nachdem Fritzl sich anscheinend geweigert hatte, das Kind zu einem Arzt zu bringen.

Nach mehreren Prozesstagen in denen auch die Tochter des Angeklagten eine Video-Aussage machte, bekannte sich Fritzl am Mittwoch überraschend in allen Anklagepunkten für schuldig. Die acht Geschworenen erklärten ihn einstimmig für schuldig weshalb er zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, wie es in einem Bericht von noows.de heißt.

Nach einem Bericht von BZ-online bettelte der jetzt verurteilte Fritzl regelrecht um die lebenslange Haftstrafe. Er soll seinem Anwalt gegenüber gesagt haben, dass er es verdiene im Gefängnis zu sterben.

Tatsache ist, dass Fritzl das Urteil ohne Absprache mit seinem Anwalt angenommen hatte, wie es sonst üblich ist.

Die Einsicht über seine Verbrechen kam überraschend.

Hatte er anfangs nur ein Teilgeständnis ablegen wollen und sich gegen einzelne Punkte der Anklage gewehrt, bekannte er sich nun der Inzestverbrechen und anderen Punkte für schuldig.

Der Inzestfall wurde seit Montag im niederösterreichischen St. Pölten verhandelt. Neben einem psychologischen Gutachten sollte auch eine Videoaussage der Tochter Elisabeth, den Prozess maßgeblich entscheiden. Die Tochter saß, Medienberichten zufolge, am zweiten Prozesstag ebenfalls im Gerichtssaal, was möglicherweise zu dem endgültigen Schuldeingeständnis Fritzls am nächsten Tag geführt hatte.

Fritzl erklärte sich in allen Anklagepunkten für schuldig und gestand zudem den Mord an seinem Sohn, den er durch Verweigerung ärztlicher Hilfe hervorgerufen hatte und den Vorwurf der Sklaverei, wie tagesschau.de und ORF2 berichteten.    [...mehr]


Kategorie: Boulevard
16. März 2009

Die Tragödie kommt nun vor Gericht. Der 73-jährige Josef Fritzl wird angeklagt seine Tochter 24 Jahre lang in seinem hauseigenen Verlies eingesperrt und mit ihr Kinder gezeugt zu haben.

Fritzl wird im Gericht vor St. Pölten zur Anklage gestellt. Es ist für viele immernoch ein Rätsel wie dieser Trauerfall 24 Jahre lang geheim gehalten werden konnte. Und warum niemand diese tägliche Schreckenstat in dem Haus in der Ybbsstraße mit der Nummer 40 gesehen habe mochte.

Dieser Fall hat International erschüttert. Die ausländischen Medien lassen kein gutes Haar an dem Mann – verständlicherweise. Doch auch das kleinbürgerliche Leben, das man in Amstetten führt soll dazu beigetragen haben verworrene Gelüste auszuleben. Das geht den Amstettenern und nicht nur ihnen zu weit – zu Recht.

Als Konsequenz zu den nicht immer ganz wahren Fakten hat nun der Bürgermeister gänzliche Kommentargebung verweigert.

Es wird sich zeigen welche Strafe Fritzl erhält, hoffentlich sind durch diesen Vorfall die Menschen etwas sensibler für solche Taten geworden.



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Kategorie: Boulevard
11. März 2009

20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart hat sich am Vormittag ein blutiger Amoklauf mit mindestens 15 Toten ereignet. Ein Täter stürmte die Realschule in Winnenden und schoss wild um sich.

Das Städtchen Winnenden bei Stuttgart wurde heute morgen von einem blutigem Amoklauf erschüttert. Ein schwarz gekleideter Mann stürmte gegen 9:30 Uhr die Albertville-Schule und schoss wild um sich. Mehr als ein Dutzend Schüler kamen ums Leben oder wurden verletzt.

Anschließend flüchtete der Täter ins Stadtzentrum, schoss auf seiner Flucht erneut um sich und töte dabei Menschen. Erbrachte auch noch eine Geisel in seine Gewalt, die er jedoch wieder laufen ließ. Gegen Mittag spürte die Polizei den flüchtigen Täter in einem Park auf und erschoss ihn.    [...mehr]


Kategorie: Medien
10. März 2009

Eine Frau, die in jedem Fall Mut bewiesen hat und zumindest mich damit nachhaltig beeindruckt hat. Der Fall der Susanne Klatten.

Sicher wurde in dem Gerichtsprozess um Susanne Klattens Erpresser viel erwartet, sensationshungrige Zuschauer und die Boulevard-Presse hofften auf ein Spektakel im Gericht. Was aber dann wirklich zur Sprache kam, dürfte für überraschte Gesichter gesorgt haben.

Statt mondänen Geschichten um den ‘Frauenversteher’, welche auf reiche und reife Damen steht, gab es nur eine kurze Abhandlung. Ähnlich wie bei dem Gerichtsverfahren gegen Dieter Althaus; schnelle Geständnisse, ein kurzweiliger Prozess, und ein Urteil, was man nicht als zu hart einstufen kann.

Natürlich war auch die Gerüchteküche immens am brodeln, denn der zeitsparende Nepotismus zwischen Anklage und Verteidigung, gab es im Fall des Schweizer Gigolos Herg Sgarbi in München wohl nicht.

Alle Prozessbeteiligten stritten vehement ab, dass es in dem Fall  keine Absprache gegeben hätte. Wie auch immer, das Gericht war auf ein Entgegenkommen des des Herrn Sgarbi nicht angewiesen, denn die Beweislast war auch so eindeutig.

Bereits im Februar des letzten Jahres stellte Susanne Klatten bei der Staatsanwaltschaft in München Anzeige wegen Betrugs & Erpressung – und zeigte damit den Mann an, der sie um  unsagbar viel Geld betrog und sie in aller Öffentlichkeit bloß stellte.

Auch das daraufhin folgende Spießrutenlaufen vor Gericht scheute die 3-fache Mutter nicht und lies im Zeugenstand tief blicken. Allen neugierigen Blicken zum Trotz, sprach sie Tacheless und scheute sich nicht, auch die intimsten Dinge – allerdings mit gesengtem Kopf -  auszusprechen.

Ich stelle es mir sehr schwer vor, in Anbetracht der Größe, sich seine Fehler öffentlich einzugestehen. Es gibt genügend Prominente, die den Mumm wohl nicht in den Knochen gehabt hätten.

Dem nun inhaftierten Schweizer Betrüger, wird wohl nur übrig bleiben, das Beste aus 6 Jahren Haft zu machen. Wobei immer noch einige Fragen offen sind, auf die sich wohl auch keine Antwort mehr finden wird. Da wäre die Frage, wo die erpressten Millionen abgeblieben sind, das Video der Schäferstunde blieb verschwunden und auch die Hörigkeit des Herrn Sgarbi gegenüber der Sekte lässt Fragen ungeklärt offen.    [...mehr]


Kategorie: Politik
6. März 2009

Nach einer Durchsuchung seiner Wohn- und Arbeitsräume am Donnerstag, wurde belastendes Material bei Jörg Tauss gefunden.

Der SPD-Abgeordnete bestritt in einem Interview mit dem SWR, die schweren Vorwürfe, die gegen ihn erhoben wurden und erklärte sich für unschuldig.

Jörg Tauss © flickr / baranek

Tauss hatte mit einem Nein-Votum für die Ausweitung des BKA-Gesetzes für einigen Wirbel gesorgt. Die Kritik an Familienministerin Ursula von der Leyen, wegen der von ihr vorgeschlagenen Sperrung von Seiten mit kinderpornografischen Inhalten, sorgte ebenfalls für zwiespältige Meinungen. Die Ministerin hatte eine Initiative gegen Kinderpornografie und mehr Internetsicherheit gestartet, die auch das Cyber-Grooming unterbinden soll.

Seit 1994 ist Jörg Tauss Abgeordneter im Bundestag. In seiner Eigenschaft als Abgeordneter beschäftigt er sich auch mit Maßnahmen gegen Kinderpornografie, womit er laut welt.de, den Fund des Materials erklärte.

Kürzlich hatte man belastendes Material in seinen Räumen gefunden, was dazu führte, dass man ihn nun der Kinderpornografie verdächtigt. Dennoch könnte sich immer noch herausstellen, dass Tauss unschuldig ist. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, die die Ermittlungen gegen Tauss durchführ, gab auf ihrer Webseite bekannt, dass Räumlichkeiten in Berlin und Baden Württemberg durchsucht würden.

Laut “Financial Times Deutschland” sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass sich die Verdachtsmomente “verstärkt” hätten.

Nach Angaben von spiegelonline.de fand man bei einem verdächtigen in Bremerhaven, zwei von Tauss Handynummern. Dieser Fund soll weiter Anstoß für die Aufhebung der Immunität im Bundestag gewesen sein, die am Donnerstag beschlossen wurde. Dem Bericht zufolge, waren zwei SMS direkt vor Beginn und nach dem Ende der Sommerpause verschickt worden.

Im Verlauf des Kontakts über SMS und MMS mit dem Bremerhavener, soll “spiegelonline” zufolge, auch mindestens eine Nachricht mit kinderpornografischen Inhalt an Tauss geschickt worden sein.

Obwohl Tauss die Beschuldigungen energisch zurückwies, trat er heute von all seinen Ämtern zurück, wie noows.de berichtet.    [...mehr]


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