In Deutschland leben insgesamt ein Fünftel der Deutschen mit einer rechtsideologischen Einstellung. Der Rechtsextremismus ist leider aktueller denn je, laut einer Studie der Universität Leipzig.
Die Studie des Soziologen Elmar Brähler bewies „eine rechtsextreme Einstellung ist kein Randphänomen, sondern findet sich in der Mitte der Gesellschaft wieder.
Doch Ihr rechtsextremes Gedankengut wagen die Rechtsradikalen in Deutschland nicht zuzeigen und verstecken diese Einstellung unter dem Deckmäntelchen des normalen Bürgers: Die Nazis führen ein ganz normales Leben und wählen die großen Volksparteien, sind Gewerkschaftsmitglieder und gehen brav in die Kirche.
Die Überraschung: Bayern macht den 2. Platz mit 39,1% ausländerfeindlichen Bevölkerung und Sachsen-Anhalt belegt mit 39,3% den ersten Platz. Dicht gefolgt von den neuen Bundesländern. 16% der Mecklenburger wünschen sich die Diktatur Hitlers zurück. [...mehr]

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Erst Streit um Parteiausschluss und Tadel der SPD-Bundesschiedskommission, jetzt tritt der ehemalige Superminister für Wirtschaft und Arbeit nach 38 Jahren Mitgliedschaft aus der Partei aus.
Angefangen hatten die Streitigkeiten um Wolfgang Clement mit dem Vorwurf, er habe zum im Zuge der hessischen Landtagswahl zum Wahlboykott gegenüber der SPD aufgerufen. Er habe die Politik der SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti ins schlechte Licht gerückt.
Einige Parteigenossen forderten daraufhin Clements Parteiausschluss. Doch wurde schließlich davon abgesehen und dem ehemaligen Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen lediglich eine Rüge ausgesproche, die Clement als unangemessen bezeichnete.
Nun zog Clement den Schlussstrich. Die Gründe für diesen Schritt legt Clement in einem veröffentlichten Brief an den SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering dar, der von der Nachricht völlig überrascht wurde.
Laut SpiegelOnline sei für diesen Schritt vorallem die Rüge der Schiedskommission ausschlaggebend. Ebenso bemängelte er die Kooperation mit den Linken sowie die Wirtschaftspolitik der Sozialdemokraten. Dennoch bedaure er diesen Schritt sehr.
Die Liberalen nutzen die Stunde und boten Wolfgang Clement aufgrund inhaltlicher Übereinstimmungen den Beitritt in die FDP an. Seine Reaktion blieb zur Stunde noch aus. [...mehr]

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Geenterte und gekaperte Schiffe, hohe Lösegeldsummen und ermordete Seeleute: Piraterie ist nach 300 Jahren wieder ein weltbewegendes Problem.
Seitdem der Öltanker “Sirius Star” am 15ten November gekapert wurde und sich nun in der Hand von Seeräubern befindet, ist die Aufmerksamkeit wieder auf einen verbrecherischen Aspekt gerückt, der in eine vergangene Zeit zu gehören scheint. Piraterie wird von den meisten Menschen vor allem in der fiktionalisierten Version Hollywoods wahrgenommen.
Doch moderne Piraten führen das Bild der “Piraten der Karibik” ad absurdum. Hier gibt es keine edlen Recken, die zwar am Rande der Legalität leben, aber gleichzeitig gegen ein viel gößeres Übel kämpfen. Die neuen Piraten schlagen mit äußerster Brutalität zu und, getrieben von Profitgier, treffen sie wie im Falle der “Sirius Star” die westliche Welt, dort wo es wehtut: Der Supertanker hatte Rohöl im Wert von 100 Millionen Euro an Bord, eine Lösegeldforderung von 25 Millionen Dollar ist bei der Reederei eingegangen.
Das Jahr 2008 verzeichnet einen Anstieg dieser Piratenüberfälle, so dass die UNO sie als kriegerische Handlung bewertet. Auch dies stellt einen großen Unterschied zu den Piraten von damals dar: Im “goldenen Zeitalter” der Piraterie befanden sich alle seefahrenden Nationen im permanenten Kriegzustand untereinander und bedienten sich dabei auch gerne der Freibeuter.
Als das Ende dieser Ära eingeleutet wurde, entdeckte die Fiktion die vermeintlich rauhen, aber herzlichen und freiheitsliebenden Piraten. Die jüngsten Meldungen über Seeräuber haben jedoch nichts gemein mit der romantisierenden Vorstellung von Stevensons Schatzinsel oder Johnny Depps Captain Sparrow. [...mehr]

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Pansexuell bedeutet die Überwindung der Geschlechterschranken bei der Partnerwahl. Für pansexuell Liebende ist das Geschlecht unwichtig und allein der Mensch zählt.
Als erstes Dating-Portal Deutschlands setzt www.Gleichklang.de auf die Zukunft der pansexuellen Liebe.
Neben der klassischen geschlechtsspezifischen Suche haben die Mitglieder eine pansexuelle Suchoption, bei der allein die Passung der Lebensstile zählt, egal ob das andere Mitglied ein Mann oder eine Frau, transsexuell oder ein Zwitter ist.
Seit der Markteinführung vor 3 Wochen nutzen bereits 10% der neuen Mitglieder die pansexuelle Suche.
“Ein Ausmaß, was uns überrascht”, erläutert der Pressesprecher des Portals Prof. Dr. Bernhard Taureck.
Der Trend zur Pansexualität, so Prof. Taureck, wird aber in Zukunft zunehmen.
Sobald die Nachwuchserzeugung nicht mehr an das biologische Geschlecht gebunden sein wird, wird die letzte Schranke der Geschlechterdifferenzierung fallen.
Von den kürzlichen Warnungen des Vatikans vor dem Pansexualismus lässt sich der Dating-Anbieter jedenfalls nicht erschüttern:
“Das rege Interesse am pansexuellen Dating auf den Internetseiten von Gleichklang.de zeigt, dass die Wirklichkeit eine andere ist”.
Prof. Taureck ist überzeugt, dass auch der Vatikan die Zeit nicht zurück drehen kann. Denn der Trend hat längst begonnen. [...mehr]

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Trotz starker Regengüsse bricht am Flughafen-Tegel am Donnerstag Morgen ein Großbrand aus.
In einer leer stehenden Halle, im nördlichen Teil des Flughafen-Tegel entsteht das Feuer aus bisher nicht bekannten Gründen, ob Personen daran beteiligt waren oder wie es dazu kommen konnte ist noch unklar. Es wurde niemand verletzt. 
In dem Bereich, in dem das Feuer ausbrach befindet sich auch der militärische Teil des Flughafens, auf dem die Hubschrauber der Flugbereitschaft der deutschen Bundeswehr stehen. Die Quarantäne-Station in der leeren Halle hat unter anderem den Zweck, illegal eingeführte Tiere oder Menschen zunächst einzuquartieren, die vermutlich ansteckende Krankheiten hätten.
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Ein drastischer Wintereinbruch wird für das kommende Wochenende, bereits ab Freitag erwartet.
Man muss neben Stürmen und Gewittern auch mit ersten Schneefällen rechnen, und das nicht zu knapp. Rasante Temperaturstürze werden für eisige Kälte um Null Grad sorgen. Ausgelöst wird das Ganze durch ein Tiefdruckgebiet, welches von der Nordsee kommt.
Die geballte Kaltluft verwandelt Deutschland von Norden bis nach Süden in ein Wintermärchen, bzw. einen Winteralptraum, je nach Ausmaß des Wetters und Empfinden des Betroffenen. Ist das Mittelgebirge erstmal erreicht, werden sich die Wetterverhältnisse in kürzester Zeit stark verschlechtern. In den Alpen kann bis Samstag mit mehreren Dutzend Zentimetern Neuschnee gerechnet werden.

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Union und SPD wollen dem BKA mit dem neuen BKA-Gesetz erweiterte Befugnisse zur Terrorabwehr einräumen. Polizeigewerkschaften und Bundesländer beanstanden die geplanten Vorschriften.

Die deutschen Polizeigewerkschaften kritisieren das neue BKA-Gesetz und fordern Nachbesserungen von der Bundesregierung. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, übt besonders Kritik an den geplanten Online-Durchsuchungen. Der Neuen Osnabrücker Zeitung teilt er mit, Online-Durchsuchungen sollten durch einen Richter kontrolliert werden. Konrad Freiberg von der Gewerkschaft der Polizei behauptet, die Bundesregierung würde in diesem Punkt vor allem auf eine Kosten sparende Lösung aus sein. Freiberg hält die Pläne für die Seklbstkontrolle des Bundeskriminalamtes in einem erfolgreichen Rechtsstaat für ungenügend.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) macht darauf aufmerksam, dass solch eilige Online-Durchsuchungen durch das BKA ohne vorherigen richterlichen Beschluss in der Praxis kaum nötig wären. Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Christoph Frank, spricht sich für eine wirkungsvolle justizielle Kontrolle aus, da ansonsten massiv in die Grundrechte eingegriffen würde.
Geplant ist mit dem neuen Gesetz das heimliche Durchsuchen von Privat-Computern und das Abhören, sowie die Videoüberwachung von Wohnungen bei akuter Terrorgefahr. Das BKA soll somit neben der Verfolgung von vergangenen Straftaten auch geplante Anschläge vereiteln können. Der Bundestag stimmte mit den Stimmen der Koalition zu. Von 26 SPD-Abgeordnete wurde das Gesetz abgelehnt. Die Opposition verweigerte die Zustimmung zum geplanten Gesetz geschlossen mit der Begründung, es würde in die Privatsphäre eingreifen und den Schutz des Grundrechts gefährden. [...mehr]

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Der Zeichentrickfilm “Steamboat Willie” revolutionierte die Animation und machte das Publikum vertraut mit Minnie, Kater Karlo und vor allem Disneys Hauptcharakter: Mickey Mouse.
Am 18. November 1928 hatte der erste populäre Zeichentrickfilm mit Ton seine Premiere in New York. Obwohl die kleine Maus mit den großen Ohren zuvor bereits in einem anderen Kurzfilm auftrat, wird das Premierendatum von “Steamboat Willie” auch als Geburtstag von Micky gefeiert.
Seit dem die anderen Disney-Charaktere wie Donald Duck, Pluto und Goofy stetig an Beliebtheit gewannen, hat sich die Maus im Film rar gemacht. Dennoch hat sie – nicht zuletzt durch ihre inflationäre Verwendung als Logo – geradezu ikonographischen Wert und die drei runden Kugeln, die zusammen Kopf und Ohren ausmachen, werden auf der ganzen Welt sofort erkannt. Micky gehört zur Prominenz.
Dabei hat sich das Design im Laufe der Geschichte Mickys geändert, aber die Freude an dem Mäuserich ist ungebrochen. Seine internationale Popularität hat Comics (der Ehapa-Verlag verlegt das Micky-Maus-Magazin in Deutschland bereits seit 1951), Filme (unvergessen Mickys Auftritt als Zauberlehrling in “Fantasia” von 1940) und Themenparks (seit 1992 auch in Europa, in der Nähe von Paris) ins Leben gerufen, ganz zu schweigen vom allgegenwärtigen Micky-Merchandise.
Die Maus hat den Weg geebnet für das Disney-Imperium. Und hat sich im stolzen Alter von 80 Jahren hervorragend gehalten. [...mehr]

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Die Konjunkturentwicklung ist ewiges Thema in der Diskussion und viele anerkannte und selbsternannten Experten melden sich zu Wort. Dabei werden Prognosen fast täglich veröffentlicht, mal besser, mal schlechter. Aber am Donnerstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt seine Zahlen für das letzte Quartal.
Zum zweiten Mal in Folge verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal diesen Jahres. Im vergangenen Quartal waren es noch 0,4 Prozent, jetzt ist auf Basis vorläufiger Daten mit einem Rückgang um 0,5 Prozent zu rechnen, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Damit ist die gebräuchliche Definition einer Rezession, die ein Schrumpfen der Wirtschaft eines Landes in mindestens zwei aufeinander folgenden Quartalen beinhaltet, erfüllt.

Diese Entwicklung kommt nicht unerwartet. So erwarteten Ökonomen bereits einen Abschwung, bezifferten ihn aber auf lediglich 0,2 Prozent. Dieses steht im Gegensatz zum Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent im ersten Quartal, das insbesondere dem milden Winter und dem daraus resultierenden frühen Baubeginn zu verdanken war.
Als Auslöser für die negative BIP-Entwicklung wird nun der zurückgegangene Export bei zunehmenden Import gehandelt. Zwar lokalisierten die Statistiker auch positive Impulse, die leicht steigenden Ausgaben für privaten und öffentlichen Konsum, doch waren Sie nicht in der Lage, den Exporteinbruch aufzufangen.
Die Prognosen für das vierte Quartal und das Jahr 2009 gestalten sich für Deutschland nicht besser. Laut Expertenmeinungen auf Spiegel-Online ist mit einem weiteren Abschwung zu rechnen. Darauf wiesen Industrieaufträge und Stimmungs- und Geschäftsklimaindexe hin. [...mehr]

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Wieder startete eine Debatte über die Lehrergehälter. Bisher steigen die Gehälter von verbeamteten Lehrern jährlich. Lehrer wollen natürlich, dass dies so bleibt. Sie argumentieren, dass eine Leistungsbeurteilung von Lehrern nicht möglich sei, denn wer solle die Bewertung schlußendlich durchführen.
Der Bildungsökonom Helmut E. Klein und Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln halten dagegen: “Das jetzige Vergütungssystem ist in höchstem Maße leistungsfeindlich.” Es belohne weder Engagement noch die Bereitschaft, sich fortzubilden, oder die Arbeit in Brennpunktschulen.“
Das Wissenschaftlerteam arbeitete im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ein Modell aus, nachdem die Lehrer nach Leistung bezahlt werden sollen. [...mehr]

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