Beiträge vom: März, 2008

Kategorie: Kommentar
29. März 2008

Der Lidl-Skandal in den Medien

Während der “Spiegel” eine ehemalige Lidl-Marktleiterin auftreibt, die ausspioniert wurde, veröffentlicht die “Süddeutsche” eine etwas naive Streitschrift für den fairen Umgang mit Mitarbeitern eines Großkonzerns. Leider streifen beide Artikel den Kern des Problems höchstens am Rande: Den Umgang mit ungelernten Arbeitskräften. Hier drückt der Schuh: In vielen Konzernen sind die Ungelernten nicht gewerkschaftlich organisiert, also außerstande, für ihre Interessen einzutreten. Wie – neben anderen – bei Lidl. Sie sind, mehr als Facharbeiter, auf ihre Jobs angewiesen, da ihre beruflichen Alternativen überschaubar sind. In einer Gesellschaft, die sich allmählich von der Dienstleistungsgesellschaft zur Wissensgesellschaft wandelt, bedürfen all jene, die über keinerlei Berufsausbildung verfügen, aber gerade eines besonderen Schutzmechanismus. Hier hat der Staat bislang versagt. Eine Korrektur in dieser Hinsicht täte Not.    [...mehr]


Kategorie: Boulevard, Leben
27. März 2008

Überwachung bei Lidl © wikimediaDie Enthüllungen des Stern vor zwei Tagen waren schockierend: Der deutsche Discountsupermarkt Lidl spitzelt seine Angestellten nach Strich und Faden aus.

Privatdetektive, die den Tagesablauf des Arbeiters überwachten, zeichneten minutiös Toilettengänge und Gespräche mit. Es existieren Protokolle, in denen die Mitarbeiter namentlich genannt werden, und denunzierende Urteile über Erscheinungsbild, Einstellung und Verhalten getroffen werden. Außerdem standen die Mitarbeiter die ganze Zeit unter Videoüberwachung.

Zu Recht hat diese Neuigkeit bundesweite Empörung ausgelöst. Politiker aller Fraktionen forderten Entschuldigungen, die Gewerkschaft Verdi eine Klagewelle und der Imageschaden für Lidl ist wohl nicht wiedergutzumachen.

Ich persönlich möchte explizit auf diese Umfrage zum Lidl Skandal hinweisen, in der man zum Boykott von Lidl abstimmen kann. Stasi-Methoden im Arbeitsumfeld, die absichtlich dort angewandt werden, wo sich die Leute nicht wehren können – sowas darf es in Deutschland heutzutage nicht mehr geben.

Eine Lidl Filiale © wikimedia

Gerade Supermarkt-Mitarbeiter sind auf das Gehalt angewiesen, klar, dass die nicht einfach kündigen konnten. Lidl war ja schon immer berüchtigt für seine Art, mit Arbeitskräften umzugehen, aber diese Neuigkeit toppt einfach alles andere. Da wird auch die halbherzige Entschuldigung der Lidl-Verantwortlichen hoffentlich nicht die Wogen glätten, für diesen Skandal wünsche ich der Kette massive Umsatzeinbrüche.

Eine Entschädigung für die Opfer der Bespitzelung ist dabei noch das Mindeste, die Verantwortlichen für diese Aktion müssen außerdem zur Rechenschaft gezogen werden.    [...mehr]


Kategorie: Politik
27. März 2008

Der Transrapid wird nicht gebaut. Wie der “Spiegel” vor wenigen Stunden berichtete, haben sich Bundesregierung, Industrie und die bayerische Regierung gegen das Prestigeobjekt der Regierungszeit Stoiber entschlossen.

Der Grund: Das Projekt, dessen Kosten mit etwa 1,2 Milliarden Euro veranschlagt worden waren, drohte, wesentlich teurer zu werden. Inzwischen ist von rund 3 Milliarden Euro die Rede.

Das Scheitern des Transrapid-Traums (dessen Details übrigens im Laufe des Tages von Bayerns Ministerpräsident Beckstein und Bundesverkehrsminister Tiefensee in einer Pressekonferenz erläutert werden sollen) ist ein weiterer herber Rückschlag für die CSU zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Vor wenigen Wochen erst musste die Bayernpartei in Kommunalwahlen deutliche Verluste einstecken. Zwar kann die Autorität der CSU im Freistaat bis auf Weiteres kaum infrage gestellt werden – aber allmählich kriselt es. Energisch und durchsetzungsfähig wirkt in der Ära Beckstein/Huber bestenfalls die Opposition.

Heute wird man eingestehen müssen, dass der Transrapid eine (vorerst) unrealisierbare Vision ist. (Genießen Sie in diesem Zusammenhang auch die grandiose Homepage.) Das Eingeständnis dieser Niederlage ist frischer Wind in den Segeln der bayerischen SPD und Grünen, die das Projekt von Anfang an als unfinanzierbar ablehnten.

Bislang gibt es weltweit drei Transrapid-Strecken, aber nur eine wird tatsächlich kommerziell genutzt: Die Verbindung zwischen dem Flughafen und der Innenstadt Shanghais, seinerzeit gebaut mit deutscher Hilfe. Unter diesem Gesichtspunkt ist es natürlich besonders ärgerlich, wenn die Transrapid-Entwickler im eigenen Land nicht imstande sind, eine finanzierbare Magnetschwebebahn zu installieren …    [...mehr]


Kategorie: Politik
25. März 2008

Der Zeitpunkt war von Oswald Metzger sorgsam ausgewählt worden, schließlich befindet sich die politische Bühne noch im nachösterlichen Schlaf. Die Verkündung seines Parteiwechsels von den Grünen zur CDU war somit nicht gefährdet, im Sog anderer politischer Ereignisse unterzugehen. Damit war es Metzger wieder einmal gelungen, sich perfekt in Szene zu setzen und für ausreichend Wirbel zu sorgen.

Die stille Arbeit als Politiker scheint von jeher nicht zu den Eigenschaften des Oswald Metzger zu gehören, der immer wieder aus dem Schatten seiner Partei heraus trat und wortreich gegen verfehlte Subventionspolitik und Schuldenlast Oswald Metzger ©Wikipediawetterte. Die Kompetenz ist dem Finanzexperten keinesfalls abzusprechen, aber auch die Auftritte eines Politikers gehören zu seinem Image. Nicht umsonst war der als streitlustig umschriebene Politiker ein gern gesehener Gast in den TV-Runden der Fernsehlandschaft, allerdings wurden seine Auftritte dort schon von seiner ehemaligen Partei, den Grünen, mit Bauschmerzen zur Kenntnis genommen. Ob diese nun seitens der Regierung mit Wohlwollen betrachtet werden, kann wohl ausgeschlossen werden.

Irgendwie war der Wechsel Metzgers zur CDU nicht sonderlich überraschend, schließlich bewegt sich die gesamte politische Landschaft aufeinander zu. Ausschlaggebend war die Werteorientierung der CDU, ließ Metzger gegenüber der Presse der verlauten, wobei man sich fragt, an welchen Werten sich Metzger orientiert. Durch den Wechsel könnte die Partei endlich jene Lücke schließen, die einst Friedrich Merz nach seinem Abgang in der CDU hatte.

Allerdings ist dies nicht der erste politische Wechsel des Oswald Metzger. Zwischen 1974 und 1979 war er bereits Mitglied der SPD, um sich anschließend den Grünen anzuschließen. Bleibt nur hoffen, dass er seine politische Heimat gefunden hat, an Glaubwürdigkeit hat er jedenfalls verloren.    [...mehr]


Kategorie: International
24. März 2008

Am heutigen Ostermontag wird im griechischen Olympia das Olympische Feuer für die Spiele 2008 in Peking entzündet. Eigentlich ist dies ein sehr freudiges Ereignis, welches die Verbundenheit der Welt im Sinne der Spiele verdeutlicht und die Vorfreude auf die Wettkämpfe weiter erhöht, aber in diesem Jahr steht die Entzündung der olympischen Fackel im Schatten der Ereignisse im Tibet.

Da viele Länder bereits einen Olympia-Boykott in Betracht gezogen und einige Exil-Tibeter schon angekündigt haben, beim Entzünden der Fackel heftig zu protestieren, tritt dies freudige Ereignis in den Hintergrund.

Die Reise der Fackel soll in diesem Jahr exakt 130 Tage und schließlich am 8. August endgültig in Peking angekommen, um im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Olympischen Spiele das Olympische Feuer zu entzünden. Der Fackellauf, der symbolische über alle Kontinente, bis auf die Antarktis, führt, ist mit seinen 137.000 Kilometern der längste der olympischen Geschichte. Sogar auf den Mount Everest soll die Reise der Fackel führen, weshalb eigens für den Lauf eine asphaltierte Straße in unglaublicher Höhe angelegt wurde, um den Läufern den Aufstieg zu erleichtern.

Man kann nur hoffen, dass der Konflikt im Tibet auf friedliche Art und Weise gelöst wird, damit die gesamten Olympischen Spiele nicht im Schatten der teils bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen stehen.    [...mehr]


Kategorie: International, Leben
22. März 2008

Ein besonderes Kennzeichen unserer westlichen (?) Kultur ist der unbedingte Glaube an eine zweite Chance.

Wer etwas ausgefressen hat, sollte – jedenfalls, wenn er ausreichend bereut – das Recht auf einen Neuanfang haben. Das gilt natürlich erst recht für Einen, der nichts ausgefressen hat – also sowohl für die sündige Maria Magdalena als auch für den im Prinzip unschuldigen Oliver Twist.

Der Australier Ian Usher fällt in keine der beiden Kategorien; er hat einfach genug von seinem Leben. Und darum will er es im Sommer bei ebay zum Verkauf anbieten: Sein Haus, seinen Job, Freunde, Hund, Auto persönliche Gegenstände, … alles. Am 29. Juni 2008, nachdem sein Leben als Komplettpaket eine Woche lang zur Auktion stand, will Ian Usher sein Haus verlassen mit nichts als den Kleidern, die er trägt, und den erstbesten Flieger in eine Gegend nehmen, die ihm gefällt.

Warum tut er das? Auf seiner Seite – www.alife4sale.com – versichert Usher, dass er durchaus nicht suizidgefährdet ist. Seine persönliche Tragödie ist eine gescheiterte Ehe; vor rund einem Jahr verließ ihn seine Frau nach fünf Jahren Ehe und zwölf Jahren Beziehung. Und Ian hält es in dem Haus, das als gemeinsames vorgesehen war, einfach nicht mehr aus. Das gleiche gilt für alles andere – für Gegenstände (Whirlpool), Job (Teppichgeschäft), Freunde (einige) etc. Er möchte raus. Freilich, er räumt ein, dass einige seiner Freunde schlichtweg von einer Midlife-Crisis sprechen …

Weniger interessant als das Ende der Auktion und Ian Ushers persönliche Geschichte ist die Mentalität, die daraus spricht, und die uns ebenfalls nicht unbekannt sein dürfte: Wir glauben, dass es im Fall der Fälle möglich ist, alles aufzugeben und irgendwo etwas ganz Anderes, ganz Neues zu beginnen. Beliebt ist die Variation dieses Themas im Kino bei todkranken Protagonisten; Til Schweiger hat’s in “Knockin’ on Heavens Door” vorgemacht, Morgan Freeman und Jack Nicholson versuchen sich gerade daran in “The Bucket List”.

Früher hieß es, man hat auszuhalten, man muss bleiben – Hemingway fasste diese Ethik in dem schlichten Satz “Man darf verlieren, aber man darf nicht aufgeben” zusammen. Davon ist in unserer postmodernen Welt der Billigflieger und des globalisierten Arbeitsmarktes nicht mehr viel übrig. Wenn’s hier nicht klappt – probiere ich es eben anderswo.

Was Ian Ushers Exfrau davon hält, ist nicht bekannt.    [...mehr]


Kategorie: Boulevard
20. März 2008

Sturmtief flickr©motograf

Der Deutsche Wetterdienst hat für die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen für Ostern eine Unwetterwarnung heraus gegeben, so soll Sturmtief „Melli“ für Kälte, Frost und Schnee sorgen.

Laut DWD rechnet man mit einem massiven Wintereinbruch in einzelnen Regionen, der bis zu 20 Zentimeter Neuschnee bringen soll. In der heutigen Nacht erreichen die ersten Ausläufer Deutschland und bringen ein Wetter, worauf man Weihnachten vergeblich gehofft hatte. Eigentlich sollte morgen der kalendarische Frühling beginnen, aber von angenehmen Temperaturen sind wir weit entfernt. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang schon vor den kommenden Verhältnissen, damit die Fahrer im Osterverkehr nicht vom Winter überrascht werden.

Also Ostern hat man irgendwie anders in Erinnerung, aber der Schnee erleichtert zumindest die Eiersuche. Na dann, Frohe Ostern.    [...mehr]


Kategorie: Kommentar
20. März 2008

Als Philosophiestudent muss ich mir häufig Witze in der Art von “wieso lernst Du keinen anständigen Beruf?” etc. anhören. Bei manchen Gelegenheiten erkundigen sich auch die (werdenden) Ärzte, die längst ein Konto bei der Apo-Bank haben, ob es auch eine eigene Bank für Philosophen gibt – etwa die Park-Bank? Muahahahahaha. Geschenkt: Kleine Snobs wie ich studieren Philosophie ja gerade, WEIL sie über den Dingen stehen.

Aber ich könnte Unrecht haben. Womöglich bietet mein Fach mir eine Menge konkreter Berufsmöglichkeiten, von denen ich bislang nichts ahne. So jedenfalls verhält es sich mit einer Freundin, die Psychologie studiert – sie arbeitet seit Jahren als Führerin für Kinder im Naturhistorischen Museum. Ihre Vorgesetzten sind ebenfalls Psychologen.

Offensichtlich muss man, um in der Museumspädagogik Karriere zu machen, einen Abschluss in Psychologie haben. Wozu also mag Philosophie geeignet sein? Sind überzeugte Utilitaristen womöglich die optimalen Kandidaten für das Management skrupelloser Hedgefonds? … Scheint jemand, der über de Sade promoviert hat, nicht hervorragend geeignet, um die schmerzhaft langweiligen Drehbücher Hollywoods zu verfassen …? Und ist nicht Einer, der Montaigne berühmten Essay über die Freundschaft hoch- und runterbeten kann, prädestiniert als Moderator für schmuddelige Kuppelshows im Privatfernsehen?

… Die Wege der Vorsehung sind unergründlich … ;-)     [...mehr]


Kategorie: International
19. März 2008

Wie ein türkischer Staatsanwalt die Regierung verklagt

Das soll ihm erstmal Einer nachmachen: Der türkische Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya will die Regierungspartei von Premier Erdogan, die AKP, wegen “antisäkularer Umtriebe” verbieten lassen. Sowas leisten sich nicht einmal die (immerhin auch streng laizistischen) Franzosen.

Yalcinkaya begründet seine Klage mit einem jüngst erlassenen Gesetz, das türkischen Studentinnen das Tragen eines Kopftuchs in der Universität erlaubt. Dergleichen versteht der Staatsanwalt als Aushöhlung des türkischen Säkularstaates, den er von religiös motivierter Seite bedroht sieht. Damit ist er nicht allein: Viele türkische Intellektuelle beklagen die allmähliche Verwässerung der streng laizistischen Verfassung.

Dass der wackere Staatsanwalt mit seinem Ansinnen durchkommt – dass seiner Klage überhaupt stattgegeben wird -, ist indessen zweifelhaft: Der Prozess würde das Land in eine Regierungskrise stürzen. Und das will bestimmt keiner; auch nicht die begeisterten Laizisten.    [...mehr]


Kategorie: Politik
17. März 2008

Tempel in Tibet pixelio©BirgitH

Aufgrund des Tibet-Konflikts kommt für immer mehr Athleten ein Olympia-Boykott in Frage. Der nur wenige Monate vor den Olympischen Spielen ausgebrochene Konflikt, in dem China wieder einmal die fehlende Kompromissbereitschaft und die eigene Gewaltbereitschaft unter Beweis stellt, könnte zum Stolperstein für festliche Spiele mutieren.

Ähnliche Überlegungen gab es zuletzt bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980, wo kein US-Athlet an den Spielen Dalai Lama flickr©Upayateilnahm sowie den Olympischen Spielen in Los Angeles, wo zahlreiche Athleten des Ostblocks fehlten. Hintergrund damals war der Kalte Krieg und eine entsprechende Nichtwürdigung der gegnerischen Seite.

Der Tibet-Konflikt, der am Freitag mit gewaltsamen Protesten seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hatte, ist zurückzuführen auf die Besetzung des Landes durch China im Jahr 1959. Die Zugehörigkeit Tibets zu China ist von keinem Staat der Welt auf diplomatischer und politischer Ebene je in Frage gestellt worden. Allerdings wird vielerorts das gewaltsame Vorgehen Chinas scharf verurteilt und am Wochenende kam es zu ersten Demonstrationen in Deutschland. China macht in den Nachrichten den geistlichen Führer Tibets, den Dalai Lama, für die Unruhen verantwortlich, obwohl dieserbeeindruckende Landschaft in Tibet flickr©snotch sich bereits deutlich davon distanziert und zum Gewaltverzicht aufgefordert hatte. Bis zum heutigen Montag hat China alle Ausländer in Tibet aufgefordert, um noch organisierter gegen die Demonstranten vorgehen zu können.

Ein Olympia-Boykott wäre ein symbolisches Mittel, um China zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes aufzufordern. Allerdings haben sich führende Vertreter der Politik bereits von einem möglichen Olympia-Boykott distanziert. So äußerste sich Bundeskanzlerin Merkel auf tagesschau.de wie folgt: „Ich halte nichts von einem Olympia-Boykott. Ein solcher Schritt verschärfe die Situation in China und bewirke damit das Gegenteil der erwünschten Entwicklung.“ Ähnlich sieht es auch Bundesinnenminister Schäuble: „Der Sport kann seine Wirkung nur entfalten, wenn die Olympischen Spiele stattfinden.“ Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) sehe in einem Boykott eher eine Bestrafung der Athleten, als ein politisches Signal.

Letztendlich stellt sich die Frage, ob die Vergabe der Olympischen Spiele nach Peking nicht zu voreilig gewesen war. Der Konflikt sowie die zahlreichen menschenrechtlichen Verletzung waren den Verantwortlichen bekannt und die Absicht, diese mit Hilfe der Olympischen Spiele zu verändern dürfte sich wohl nicht bewahrheiten.    [...mehr]


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